Bürger-Krankenhaus


12.12. - Umzug

Nun ist es soweit, der Tag des Abschieds ist da und alle sind ganz aufgeregt. Gegen 11:45 Uhr sind die Sanitäter gekommen, um Phil in den Transportinkubator zu stecken, was eine ganze Weile gedauert hat, da Phil kein kleines Baby ist, sondern mittlerweile ein mittelgrosses Baby geworden ist - mit stattlichen 3400g.
Phil musste sich ganz schön krumm machen, damit er noch da hinein passt. Aber es hat geklappt und der Transport mit Blaulicht konnte starten. Papa hat PhiliBoy gerade noch so im Aufzug grüssen können und schwupp waren auch schon die Türen zu. Krankenschwester Corinna, Phils Lieblings-Krankenschwester, war wie immer dabei.
Zwar nicht mit Blaulicht aber doch recht zügig, haben Mama und Papa die Verfolgung aufgenommen und waren da, bevor die Sanitäter das Zimmer verlassen haben. Leider konnten sie nicht gleich mit ins Zimmer, da sich alle Krankenschwestern der Station wie Geier auf den kleinen Neuankömmling, zur Beschau, gestürzt haben. Noch eine herzliche Verabschiedung von der Schwester Corinna und dann war der ganze Spuck auch schon wieder vorbei. Jetzt liegt unser Rüberatz ganz allein in einem etwa 25qm grossen Zimmer mit grossem Panoramfenster und einem eigenen grossen Badezimmer - was für ein Luxus.

Jetzt beginnt die Eingewöhungsphase. Kein grelles Licht, kein Gepiepe, kein Alarm, nur die eigene Beatmungs-Maschine, na ob da der Kleine schlafen kann ?!

... und wenn wir wollen, können wir heimlich aus dem Fenster springen und zum 50 m entfernten Zoo laufen ...

10.12. - Weltherrschaft

Nun war es soweit. Phil hat seine Armee der Finsternis erfolgreich aufgebaut. Nachdem sie in den Nächten der letzten Woche gemeinsam frisches Blut zu sich genommen haben, war die Armee der Finsternis bereit für die Welt. Heute kam Joan, der latino Vampir, von der Intensiv auf die Aufpeppel-Station, um von dort die Armee weiter ausbauen zu können. Die zweite im Bunde, Nika, wird morgen nach Mannheim gebracht, von wo aus sie dann den Süden infiltrieren kann und Phil, der Großmeister persönlich, wird ab Freitag die Clemi aufmischen, um schließlich von einem weiteren Kommandostützpunkt die Weltherrschaft an sich ziehen zu können ...

09.12. - Lungenuntersuchung

Phil kann es nicht lassen und ist mal wieder mit dem Krankenwagen und Blaulicht quer durch die Stadt ins Clemi gefahren.
Dort wurde unter Vollnarkose sein rechter Lungenflügel genauer untersucht bzw. behandelt und hoffentlich von dem ganzen angesammelten Schleim- und Sekretzeug befreit.

Nachtrag: So wie es aussieht, wurde doch einiges an Sekret aus seiner Lunge entfernt, was sich auch in seiner Sättigung bemerkbar macht. Ohne Sauerstoffzufuhr, hat er eine durchschnittliche Sättigung von 95 bis 97%.

08.12. - Osteopathie

Trotz ärztlicher Skepsis haben wir eine Kinderosteopathin organisiert, die sich den Rüberatz heute angeschaut hat. Im Vorgespräch, ausserhalb der Station, haben wir sie über Phil aufgeklärt und im Anschluss hat sie Phil untersucht und osteopathisch behandelt. Der Prof, die Chef-Ärztin und die Assistenz-Ärztin waren die ganze Zeit über nicht dabei, sondern eher zufällig und sehr aufmerksam im Nebenraum ... In vier Wochen gibt es die nächste Behandlung durch die Osteopathin.

Übrigens war Phil fast den ganzen Tag wach und hat sich mit seinen braunen Augen umgeschaut.

Nun ist es soweit gewesen. Das mobile Atemgerät ist gekommen und Phil wurde sogleich an das Gerät angeschlossen. Jetzt werden beide mit einander "synkronisiert" und bald wird es eine Stufe weiter gehen - zur Clemi-Klinik am Zoo.

07.12. - Schluckversuche

Am späten Nachmittag hat Schwester Corinna Phil den Silikonsauger einer Trinkflasche in den Mund gelegt und die offene Seite mit Milch befüllt, um sein Schluckempfinden zu trainieren. Und siehe da, es hat auf Anhieb geklappt.
Er hat ganze 12ml Milch getrunken.

03.12 - Phil ohne Rüssel, aber mit Nase



01.12 - OP erfolgreich

Die für heute ansetzte OP war erfolgreich. Nun benötig Phil keinen Schnorchel mehr, der durch die Nase in seine Lunge führt. Leider hat sich nur der Zugang zwecks Atemunterstützung verlagert - er führt nicht mehr über die Nase, sondern direkt in die Luftröhre. Spontan wie die Ärzte sind, haben sie nicht nur die OP von 11:00 auf 10:00 und jetzt auf 9:30 verschoben, sondern auch den am Freitag mit der Mama besprochenen Eingriff (quadratischer Ausschnitt, mit herunterhängendem Hautlappen) so geändert, dass sie jetzt einen länglichen Schnitt in der Luftröhre gemacht haben, der zur Zeit mit mehreren Fäden zur Seite und somit aufgezogen werden kann.

In der gleichen OP haben sie Phil auch ein Stück Muskelgewebe aus dem rechten Oberschenkel entnommen. Mal sehen was das für ein Ergebnis bringen wird.

Ausserdem haben sie ihm mal wieder Blut für einen weiteren Gentest entnommen. Würde mich nicht wundern, wenn er in naher Zukunft wieder Nachts, auf der Suche nach frischem Blut, die Schwestern erschreckt ... bei seinen 3070g benötigt er einiges an Blut ...

Zum ersten Mal bekommt Papa jetzt auch mal die Nase vom Rüberatz zu sehen. Tolles Teil!

28.11 - OP verschoben

Ja, ja, da denkt man es sind noch einige Tage hin und schwupp ist der Anestesist da und klärt die Mama auf. Der OP-Termin wurde jetzt auf den 01.12. / 10:00 Uhr vorverlegt.

Jetzt weiss ich auch, warum wir gestern Abend das Willkommens-Paket für Neugeborene bekommen haben. Die gehen wohl davon aus, dass der Kleine bald gesund entlassen wird. Ihre Gedanken in Gottes Ohren ... Übrigens ist in dem Paket, unter anderem, ein weisser Body mit breiter schwarzer Naht und einem roten Adler drauf.
Es lebe Eintracht Frankfurt!

27.11 - Blutrausch

In der letzten Nacht musste mal wieder Phils Blutdurst gestillt werden. Anscheinend hat er in der vergangenen Zeit unauffällig sein Unwesen getrieben, da nun zwei weitere Babys ebenfalls nach Blut verlangten. Wenn das so weiter geht, wird er sich seine eigene Armee der Finsternis aufbauen und die Macht über die Station übernehmen ...

26.11 - Geburtstermin

Heute wäre der offizielle Geburtstermin unseres Kleinen. Was für eine Aufregung hätte es gegeben und dabei haben wir noch nicht mal die obligatorische Krankenhaustasche gepackt. Na dafür bekommt Phil mittlerweile 6x am Tag 85ml Milch und ist ganze 54cm.

25.11 - Arztgespräch

Mit einer direkten Ansprache hat der diensthabende Arzt der Mama verkündet, dass Phil am kommenden Mittwoch operiert wird. Als ihm aufgefallen ist, dass er die Mama damit „überfallen“ hat, hat er sich sogleich dafür entschuldigt. Also, Phil wird am 03.12. operiert. Ihm wird ein Stück Muskelgewebe entnommen, um es wegen seiner Muskelschwäche näher zu untersuchen. In der gleichen OP wird ihm auch ein Luftröhrenschnitt (Tracheotomie) verpasst. Der Tubus wird dann nicht mehr durch die Nase in die Lunge geführt und hat einen viel kürzeren Weg. Ausserdem kann man Phil so das Atmen besser „üben“ lassen, er kann lernen zu schlucken und zu trinken.
Papa hat jetzt schon Horrorvorstellungen davor.
Irgendwann danach, eventuell noch vor Weihnachten, werden sie Phil in die Clementinen Kinderklinik am Zoo verlegen.

Ich hoffe es ist OK, wenn wir dieses Jahr keinen Weihanchtsbrunch machen ;-)

24.11 - Trauer

Zum Gedenken an das Neugeborene und seinen Eltern, welches heute Abend gestorben ist. Hochachtung an die Krankenschwestern, die damit umgehen können. Wir können es nicht und sind sehr traurig darüber.

22.11 - Schneeflöckchen

Der erste Schnee in Phil's Leben ist mit großem Trara vom Himmel gefallen. Er wurde von lauten Donnerschlägen und Blitzen angekündigt und kurze Zeit später war alles weiss. Wärst Du schon zu Hause mein kleiner Schatz, hätte ich heute mit Dir im Garten einen Schneemann gebaut.

21.11 - Augenfarbe

Vor einiger Zeit habe ich Euch gebeten, Eure Stimmen zur Phils Augenfarbe abzugeben. Da seit dem 05.11 keine Stimme mehr abgegeben wurde und sich seine Augenfarbe in der Zwischenzeit immer mehr und deutlicher abbildet, kommt hier die Aufklärung: 65 % der 54 abgegebenen Stimmen haben sich für BLAU entschieden. Philip hat zwar schon einige vatertypische Merkmale wie z.B. Mund, Ohren und Nase übernommen, aber bei der Augenfarbe orientiert er sich dann doch eher an der Mama.

Das Bedeutet: seine Augen sind BRAUN.



Interessant wäre nun zu wissen, wer alles auf Braun getippt hat.

70 ml reichen unserem kleinen Vielfraß nicht mehr, wir sind jetzt bei 75 ml angelangt und er bekommt noch ein paar Kalorien extra beigemixt, da er seit der Umstellung auf Start nicht mehr so viel zunimmt wie bisher.

20.11 MRT - Zwischenbericht

Heute schreibt mal Mama was der Arzt uns mitgeteilt hat. Papa hat nur noch eins im Kopf: Phil hat scheinbar nichts „Böses“!
Hallo Leute, jetzt darf ich mich zum ersten Mal hier melden ... und das nur, weil Papa nicht mehr so genau weiß, was der Doc uns eigentlich alles erzählt hat. Es freut mich sehr, daß Ihr die Seite so zahlreich und regelmäßig besucht und Interesse am Werdegang unseres Kleinen bekundet.
Also versuche ich Euch nun mal in sehr laienhafter Ausführung die Diagnose der Neuroradiologen von Philips MRT zu übermitteln: Philip hat erweiterte Ventrikel (so hießen die Dinger, glaube ich ?!), das sind die Kammern um das Gehirn, in denen sich das Gehirnwasser befindet. Das ist scheinbar nichts Schlimmes und weist lediglich auf Unreife hin, meinen die Neurologen. Außerdem wurden im Thalamus Signalhäufungen, also gaaaanz leichte Defekte gefunden, was auf eine Unterversorgung hinweisen kann, die entweder während der Zeit in Muttis 1-Raum-Wohnung stattgefunden hat oder bei der Geburt oder oder ... aber auch das ist wohl nicht als schlimm einzustufen, da nur gaaaanz leicht und das hat scheinbar auch nichts mit Philips Atemproblem zu tun.
Tja – und das war's auch schon, was das MRT an neuen Erkenntnissen gebracht hat.
Nächste Woche werden dann alle Ergebnisse von sämtlichen Tests in einen Topf geschmissen, neu gemischt und dann sehen wir weiter. Ach ja, demnächst wird auf jeden Fall nochmal ein Neugeborenen-Stoffwechsel-Screening wiederholt, da Philip nun ganz bald „reif“ ist und evtl. beim ersten Test die Ergebnisse dadurch verfälscht wurden, daß einige seiner Organe noch nicht reif waren und somit der Stoffwechsel noch gar nicht stattfinden konnte.

Besonders witzig war, daß sich Philip während der gesamten Ausführungen vom Doc die Hände vor Augen und Ohren gehalten hat, als ob er sagen wollte „laßt mir doch einfach die Ruhe, ich habe damit nichts zu tun ... oder auch ... ich bin unsichtbar !“:-)

Zum Schluß noch einige Worte vom Papa: Phil bekommt keine Frühchen-Milch mehr, sondern normale Start-Säuglingsmilch. Die 60ml reichen ihm auch nicht mehr. Seit heute bekommt er 6x am Tag 70ml ... und außerdem schreibt Mama ganz merkwürdig ...

17.11 - MRT

Mama hatte tierische Angst vor dem heutigen Tag, also hat Papa kurze Hand seinen Urlaub um einen weiteren Tag verlängert. Draussen schien die Sonne und Papa erzählte den ganzen Tag „Unsinn“, um Mama bei Laune zu halten, wobei sie bereits anfing genervt zu wirken.
Gegen 12:15 begannen die Vorbereitungen. Philip erhielt eine frische Windel und wurde nochmal mit etwas Milch gestärkt, damit er die Sache entspannt angehen konnte.
12:45 Abfahrt zum MRT. Mama und Papa konnten leider nicht mit, dafür sind die beiden dann aber endlich zum Perser (Mittagessen) gekommen, was sich der Papa schon die ganze letzte Woche gewünscht hat. Essen war übrigens lecker.
Kurze Zeit nachdem Mama und Papa zurück waren, kam auch schon der kleine halbe Meter zurück. Alles verlief soweit gut – die Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen. Am Nachmittag schlief Rüberatz selig in seinem Bettchen.

15.11 - Alle guten Dinge sind drei

1. Um sein Wachstum weiterhin so gut zu unterstützen, bekommt er nun 6x am Tag 60ml zu Essen.
2. Was sind schon 45 Minuten Augen aufhalten – Kinderkram, unser liegender halber Meter schafft es mittlerweile ganze 90 Minuten. Besonders fasziniert war er von den Falten an Papas T-Shirt.
3. Das Beste zum Schluss: bisher war es nur in Ansätzen zu sehen, aber heute sehr deutlich – ein süffisantes Lächeln für Mama und Papa. Und das nicht nur einmal, nein, einige Male hintereinander.

14.11 - Hands up in the air

Phil hat die Beweglichkeit seines Körpers entdeckt. Die Arme und Hände mal hier hin mal dorthin gestreckt. Die Beine angewinkelt und dann wieder mal gestreckt. So beweglich und agil hat dich Papa noch nie gesehen.

13.11 - Erholungsphase

Der kleine Rüberatz erholt sich weiterhin von den Strapazen. Bekommt täglich seine Krankengymnastik und schaut sich mehrmals am Tag für kurze Zeit entspannt in der Welt um – nachmittags manchmal sogar schon ganze 45 Minuten.
Mittlerweile bekommt Phil 6x am Tag 55ml Milch, was sich in seinem Gewicht und seiner Körpergrösse bemerkbar macht. Er wiegt heute 2530g und hat eine Länge von 50cm.

10.11 - Augen auf, der Papa hat Urlaub

Papa hat Urlaub und wird in den nächsten Tagen auch tagsüber bei Philip sein können. Da sich Philip in den vergangenen Stunden seit seiner erneuten Intubation erholen konnte, durfte er endlich mal wieder raus aus seinem Wärmebettchen. Gegen Nachmittag hat er dann auch für knapp 45 Minuten seine Augen geöffnet und sich umgeschaut. Phil, du hast deine Eltern heute sehr glücklich gemacht. Besonders deine Mutter, die dich nach der anstrengenden und nervenaufreibenden Zeit der vergangenen Tage endlich wieder im Arm halten konnte.

Heute mußte sich der Papa anhören, daß unser Rüberatz von einer Krankenschwester einen neuen Spitznamen bekommen hat: "Flip Flop" - naja ... was soll ich sagen ... sie kommt aus Offenbach ... ;-)

09.11 - Monitoring

Damit ihr euch ein Bild von dem machen könnt, was auf Philips Überwachungsmonitor angezeigt wird, hier einige erklärenden Worte:
Grün: Herzfrequenz / Pulsschlag - Phils Grenzen liegen zwischen 100 und 200.
Blau: Sättigung (Sauerstoffgehalt im Blut) - die Grenzen liegen hierbei zwischen 85 und 100%
Weiß: Atmung - hierbei liegt die Grenze zwischen 25 und 100
Alles, was außerhalb dieser Werte liegt, ist schlecht für ihn, da die Grenzwerte schon sehr großzüg angelegt wurden.


08.11. - Re-Intubation

In den letzten Tagen sah es um Philip sehr gut aus. Seine hektischen Atemzüge beruhigten sich und sein Puls senkte sich von 210/220 auf durchschnittliche 170 Schläge die Minute, manchmal sogar auf 160. Alles schien gut zu verlaufen, doch dann gab es immer wieder Abfälle seiner Sättigung (Sauerstoffgehalt im Blut) und seiner Herzfrequenz. Teilweise entstanden dramatische Situationen.

Am Nachmittag entwickelte es sich soweit, daß fast stündlich seine Blutgaswerte überprüft wurden. Die diensthabende Ärztin hat Mama und Papa über die Situation aufgeklärt und sie darüber informiert, daß höchstwahrscheinlich eine Intubierung bevorsteht, da Phil sich zu sehr erschöpft hat. Mama war total niedergeschlagen.

Etwas später standen wir um Phil herum und mußten traurig zusehen, wie er immer kraftloser und schlaffer wurde. Sein Puls fiel auf unter 80 - manchmal sogar auf unter 60, seine Sättigung auf 70% bzw. weniger und das ganze wurde von mehreren langen Atemaussetzern begleitet. Jedes mal, wenn einer der vorgegebenen Wert unterschritten wurde, ertönte ein Signalton (hier gibtes 2 verschiedenen Stärken, je nachdem welche „Gefahrenzone“ erreicht wird).

Am späten Nachmittag begannen die ersten Vorbereitungen für die anstehende Intubation. Tolles Gefühl: Hilflos mit ansehen zu müßen, wie der Kleine um jeden Atemzug kämpft. Während wir hofften, daß er es doch alleine schafft und nicht erneut intubiert wird, stellten die Schwestern die Medikamente und alles andere bereit.

Papa hat dich die ganze Zeit über gestreichelt, um dich zum Atmen zu animieren. Jedes mal, wenn du einen Aussetzer hattest, hat er über deinen Körper gerieben, bis du wieder losgelegt hast. überall Alarm, laut, leise, dein Alarm, der Alarm der anderen Babys. Unsere Nerven lagen blank. Papa wurde dermaßen überempfindlich, daß er bereits beim ersten Alarmton deinen Körper massierte, egal ob es dein Alarm war oder der eines anderen Babys. Mama schaute die ganze Zeit über traurig zu. Irgendwann wurde es zu viel und wir mußten einfach nur raus. Ich hoffe, du nimmst es uns nicht übel, mein Sohn.

Letztendlich stellte sich heraus, daß sich in seinem rechten Lungenflügel unheimlich viel Sekret gesammelt hatte, welches ihm das Atmen so sehr erschwerte, daß er sich erschöpft hat. Gegen 20:00 wurde die Intubation eingeleitet ...


Die rotmarkierten Striche dokumentieren die Abfälle in denen die Geräte einen hysterischen Alarm abgegeben haben.

05.11 - Kleiner Mann ganz tapfer

... er atmet weiterhin selbständig. Sein Puls ist zwar bei 180 und es strengt ihn sehr an, aber er atmet SELBSTÄNDIG. Auf Grund der Anstrengung hat er sogar 30 Gramm abgenommen. Weiterhin Daumen drücken !

04.11 - Atme mein Kleiner

Nach einem morgendlichen Telefonat mit der Klinik (07:01) hatte die Mama allergrösste Bedenken Â… um 14:43 hat sie dann endlich den Papa angerufen. Der Kleine atmet immer noch selbständig! Es gab zwar mehrere Sauerstoffabfälle, aber er hat sich gefangen und atmet weiterhin eifrig vor sich hin. Papa wollte am liebsten die Sektflaschen öffnen und sie mit seinen Kollegen zur Feier des Tages trinken, aber leider hat ein besonders netter Kollege bereits die letzten beide Flaschen geleert ...

Update: 18:30 Uhr und Philip atmet immer noch alleine ! Daumen drücken !

Am Rande noch etwas Geschichte:
Was die Menschheit kaum für möglich hielt ist eingetreten: der erste farbige Präsidentschaftskandidat hat die Wahl in den USA gewonnen.

03.11 - Extubation die 3.

Nun war es wieder soweit - in den letzten Tagen haben wir Phil vermehrt dabei beobachten können, wie er an dem störenden Schlauch in seiner Nase zog, was aber immer wieder von uns und den Krankenschwestern vereitelt werden konnte - bis zum heutigen Tag. Am frühen Nachmittag durfte Mama den kleinen Frechdachs in den Arm nehmen. Dabei ist ihr schon aufgefallen, dass etwas nicht stimmte.

Ich sag nur: Mutterinstinkte!

Am Abend, als Papa dann auch da war, fing das Schauspiel an: Phil wurde in sein Wärmebett gelegt und kurz darauf begann die Atemmaschine mit ihrem Singsang. Alarm hin, Alarm her, die Krankenschwester versuchte dieses, versuchte jenes, es wurde aber nicht besser, eher schlechter und die Krankenschwester wurde auch schon ein wenig nervös. Der Mama ist dann die von Phil verdaute Milch in dem Beatmungsschlauch aufgefallen, was doch von einer gewissen „jetzt wird es aber brenzlig“ Situation zeugte. Der Arzt wurde herbeigerufen und befand, daß dies doch eine gute Gelegenheit wäre, um einen neuen Versuch zu starten, den kleinen Helden alleine schnaufen zu lassen. Einige Zeit später lag der Frechdachs dann extubiert in seinem Wärmebett und Papa konnte ihn das erste Mal Atmen hören. Was für eine Freude.

Seine Blutgaswerte wurden dann im Stundentakt untersucht, um sicher zu gehen, dass wirklich alles OK ist.

Phil spielt seit heute in einer neuen Windelliga. Da er mittlerweile 2365 g wiegt und somit die 2 kg Grenze bei Weitem überschritten hat, trägt er nun untenrum eine Nummer grösser -> Windel für große Babys.

02.11 - Waschtag

Heute war ein großer Tag für den Papa. Er durfte den kleinen Rüberatz in den Arm nehmen. Ganze 1,5 Stunden ging es gut, bis es dem Kleinen zu heiß wurde und er wieder in sein Bett musste. Im Anschluss wurde Phil vom Papa gewickelt, nur zum Teil, denn die Krankenschwester übernahm dann das Zepter, um Phils Stuhlgang ein wenig zu animieren, was prompt auch zu einem Ergebnis führte. Grünbraunes „Glitzergel“ kam zu Tage.

Isch schwöhr, sah echt aus wie grünbraunes Glitzergel, total krass!

Und weil das Wickeln so gut verlief, durfte Papa zum Schluss noch Phils athletischen Muskel-, Sehnen und Babyspeck-Körper waschen. Mama hielt den grünen Rüssel fest und die Schwester drehte Phil in die entsprechenden Waschpositionen, damit Papa mit dem Tuch überall hin kam. Mit zwei Assistentinnen war das Waschen seines kleinen Körpers ein Kinderspiel.

31.10 - Halloween

Unser kleiner Vampier ist auf den Geschmack gekommen! Bluuut Â… frisches Blut einer Jungfrau muss den unersättlichen Durst stillen. Die Fingernägel werden immer länger und es scheint, dass unser Blutsauger heute noch mit dem Papa ein geeignetes Opfer suchen will. Auch Papas Schneidezähne begannen bei dem Anblick zu wachsen, was er im Krankenhaus aber geschickt verbergen konnte. Um die Krankenschwestern nicht unnötig einer Gefahr auszusetzen, wurde dem kleinen Blutsauger wieder eine kleine Portion (33ml) Blut verabreicht. Das schmeckte ihm scheinbar so gut, dass er während der Infusion verzückt lächelte und Saugbewegungen mit seinem Mund machte.

Papas Durst wurde bei diesem Anblick geweckt und er wird mal die Mama beißen Â….

30.10 - Blonde Strähnen

Nach der Auffrischung durch Menschenblut geht es dem Kleinen wieder so gut, dass er sich kurzentschlossen mal wieder selbst extubiert hat. Große Panik auf der Station, aber alles verlief gut. Er wurde von den Ärzten direkt wieder intubiert mit einem größeren, seiner Größe angepassten Tubus (der alte war eh schon länger zu klein geworden).

Ach ja - seine Haare bekommen jetzt einen Blondschimmer und werden insgesamt heller. Ganz die Mama und der Papa, da beide als Kinder auch blond waren.

28.10 - Vorbereitungen auf Halloween

Philips Zustand verschlechterte sich zusehends. Von Tag zu Tag wurde er schwächer, so dass die ärzte entschieden haben, ihm frisches Blut zu verabreichen, um seinen HB Wert (und somit seinen Sauerstoffgehalt im Blut) zu erhöhen. Durch den geringen Sauerstoffgehalt wurde er immer blasser und weißer - ähnelte schon fast einem Vampier, was mal wieder beweist, wer sein Vater ist. Leider hat es sein Zustand nicht zugelassen, bis Halloween zu warten und so war es nötig, ihm bereits heute Nacht frisches Blut einer Jungfrau zu besorgen.

Nachdem er die Infusion bekam, steigerten sich seine Blutwerte und er gewann an Kraft. Nun, da klar ist, dass auch er hin und wieder mal Blut braucht, werden Papa und Sohnemann gemeinsam nachts ihre Runden drehen, um sich einen süßen Tropfen zu gönnen ...

22.10 - mal etwas Erfreuliches

Nach vielen Tagen des Schreckens, hat sich sein körperlicher Zustand etwas normalisiert. Atmen kann er immer noch nicht vollends selbständig und die Ursache seiner Muskelschwäche haben die Ärzte auch noch nicht herausgefunden, aber seine Körpertemperatur und sein Puls sich stabil.

Heute hat die Krankenschwester ihn vermessen. Hier die Daten:
Kopfumfang: 31cm - bei der Geburt 28,5cm
Körpergewicht: 1935Gramm - bei der Geburt 1370Gramm
Körperlänge: 46cm - bei der Geburt 42cm

Ihr seht, der kleine Riese wächst und gedeiht.

21.10 - Medikamententest

Da die Untersuchung am Freitag nicht sonderlich erfolgreich war, haben die Ärzte unserem Rüberatz ein Medikament verabreicht, welches, wenn es denn anschlägt, die Muskelschwäche therapieren könnte.

Das Medikament schlug nicht bei ihm an. Also konnte diese Muskelkrankheit, eine Immunirgendetwasblabla, ausgeschlossen werden. Zumindest ein Teilerfolg!

Leider reagierte Philip mit einem bedrohlichen Pulsabfall, so dass eine Ärztin ihm ein Aufpuschmittel verabreichte. Als Papa endlich da war, lag der Kleine fast nackt in seinem Bett, rot glühend und der Puls bei 230. Klasse - toller Anblick! Mama schaute fassungslos zu und Papa bekam weiche Knie. Mit der Zeit normalisierte sich seine körperliche Verfassung und wir waren froh, als sich sein Puls bei 190 einpendelte.

An die Kollegen: Jetzt wisst Ihr warum der Papa zur Zeit nicht so gesprächig ist.

Und jetzt noch eine gute Nachricht: Da Philip seine Körpertemperatur halten kann, durfte er seinen Brutkasten verlassen und liegt in einem offenen Wärmebett. Ausserdem wiegt er nun schon 1840 Gramm.

19.10 - Fluch der Technik

Einerseits unterstützen Maschinen die Menschen bei ihrer täglichen Arbeit, erhöhen die Lebensqualität oder halten ein Wesen am leben. Anderseits kann es aber auch schnell zu einer Qual werden, wenn man sich zu sehr darauf verlässt und nicht rechtzeitig eine oder mehrere Fehlfunktionen erkennt. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich das veröffentliche oder nicht – zu sehr hat es mich persönlich erschreckt, ganz zu schweigen von der Mama.

Alles hat damit angefangen, dass, als wir am Sonntag Vormittag zum Rüberatz ins Zimmer kamen, er nicht an der Maschine angeschlossen war, sondern am Blasebalg. Die Schwester war gerade dabei die Schläuche auszutauschen – nicht den Tubus. Alles so weit OK. Dabei ist uns aufgefallen, dass der Kleine doch ein wenig japst, was sich aber wieder legte. Nach einiger Zeit war es dann soweit. Papa durfte den Kleinen auf die Brust nehmen. Während dies geschah, macht sich Philip wieder mit seiner Atemnot bemerkbar. Er schnaufte nach Luft und lief blau an. Sogar sehr blau. Sofort hat die Krankenschwester ihn von den Schläuchen befreit und er konnte selbständig, ohne Maschinenanschluss, atmen. Während die Schwester div. Sachen an der Maschine austauschte, konnte sich Philip etwas erholen und ganz ohne Hilfe frei Atmen. Nach einiger Zeit schien die Maschine wieder zu funktionieren und unser Phil wurde an Ihr angeschlossen. Jetzt fragt Ihr Euch sicherlich, warum wurde nicht vollständig auf die Maschine verzichtet. Antwort: Er atmet zwar mit, aber zum einen nicht tief genug und zum anderen passiert es schon mal, dass er das Atmen vergisst. Deswegen die Atemunterstützung durch die Maschine.

Am späten Nachmittag passierte es wieder. Kleine Krokodilstränchen erschienen, er ring nach Luft, sogar leises Schreien war zu vernehmen, was schon von einer erhöhten Intensität zeugt, da durch den Tubus sein Stimmbänder blockiert sind und lief erneut blau an. Absolut hilflos konnten wir nur zusehen - ganz anders ist uns dabei geworden.

Eine Krankenschwester hat ihn wieder von der Maschine befreit und durch den offenen Zugang, mit Unterstützung des Blasebalgs, hat sich sein Zustand normalisieren können. Während eine Ärztin ihn beobachtete und reagierte, falls er eine Atemunterstützung benötigte, haben drei Krankenschwestern 1,5 Stunden nach dem Fehler gesucht. Filter und Schläuche wurden ausgetauscht, Sensoren überprüft und zu guter Letzt die komplette Maschine ausgetauscht. Das Gerät hat einfach nicht erkannt, dass keine bzw. ausreichende Luft mehr zugeführt wurde und deswegen keinen Alarm ausgelöst.

So einen Situation wollen wir nie wieder miterleben!

17.10 - Ausflug

Heute war es soweit. Gegen 13:30 Uhr fuhr Phil in die Clementinen Kinderklinik zur Untersuchung. Untersuchung deswegen, da die Ärzte vermuten, dass Phil eine Muskelschwäche hat, die Ihm das tiefe Einatmen nicht ermöglicht.

Seine 1. Fahrt und dann noch in einem Krankenwagen mit Blaulicht - wie aufregend. In der Kinderklinik wurde er untersucht, was aber kein eindeutiges Ergebnis brachte. Es konnten zwar Reizimpulse von Phil wahrgenommen werden, aber die Stärke konnte nicht ermittelt werden. Nun muss der Kleine ein EEG und ein MRT über sich ergehen lassen. Zu allem übel soll ihm ein Stück Muskelgewebe entnommen werden, welches neurologisch untersucht werden soll (Muskelbiopsie).

Auf der Heimfahrt gab es zur Entschädigung lecker Essen für Phil. Wie Papa auf Nachfragen erfahren hat, musste Rüberatz ganz ohne „on-board Entertainment“ auskommen. Aber dafür hatte er seine Lieblings Krankenschwester Corinna bei sich.

15.10 - Eigeninitiative

Jetzt lief es die letzten Tage so gut, dass Phil entschieden hat, mal wieder die Station auf Trab zu bringen und die netten Kinderkrankenschwestern in Schrecken zu versetzen. Die Idee wurde, einige Zeit nachdem Mama und Papa die Klinik verlassen haben, am Abend gleich in die Tat umgesetzt: Selbst-Extubation - Thrill ohne gleichen! Irgendwie hat er geschafft, sich den Atemschlauch einige cm aus dem Hals zu ziehen, was sogleich einen Alarm auslöste. Die anschließende Intubation verlief nicht ganz so einfach, da der Hals etwas angeschwollen war und der Arzt seine Mühe hatte, den Tubus wieder einzuführen. Dieser Bengel, immer der Erste sein wollen und dann noch machen was er will – das fängt ja gut an.


12.10 - Umzug

In den letzten Tagen hat sich Phil etwas erholen können. Er atmet zwar immer noch nicht komplett selbständig, aber es wird besser. Ab und zu vergisst er es noch, vor allem wärend seiner Tiefschlafphasen - aber wir arbeiten daran. Schließlich ist er erst 19 Tage auf der Welt und Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut!

Heute Nachmittag haben die Krankenschwestern ein lustiges Spiel gespielt: Die Reise nach Jerusalem. Zwei Kinder durften die Station verlassen und der kleine Phil durfte aufrücken - er zog in ein neues Zimmer um. Nun hat er einen Fensterplatz mit optimalen Lichtverhältnissen, um Fotos machen zu können. Und das war noch nicht alles! Zu dem neuen Zimmer, gab es noch obendrauf den Papa zum Kuscheln. 1,5 Stunden auf Papas behaarte warme Brust - gebettet wie auf einem Löwenfell. Und jetzt kommt das Beste: Papa durfte dem Phil sogar 2x die Windeln wechseln ! Der absolute Hauptgewinn !!

Übrigens: Philip wiegt mittlerweile 1630g

08.10 - Intubation die 3.

Nach erfolgreichen 31 Stunden selbständigem Atmen, ohne Schläuche in der Lunge, hat es der Kleine vor Erschöpfung nicht mehr alleine geschafft. Herzschläge haben sich gefährlich minimiert und erhöhter Speichelfluss haben das Atmen zu sehr erschwert. Nach vielen Abfällen in sehr kurzer Zeit haben die Ärzte entschieden, dass er wieder intubiert wird.

07.10 - Extubation, die 2.

Unser Rüberatz wurde heute ein weiteres Mal extubiert. Bisher ist alles stabil - endlich Atmen ohne Schlauch. Hoffentlich hält er durch!


06.10 - Gentest

Heute haben die Ärzte erneut Bedenken bzgl. Phils Muskulatur geäußert. Um eine spezielle Muskelerkrankung auszuschließen wollen sie einen Gentest machen. Mama hat die Erlaubnis zwecks Blutabnahme unterschrieben und in zwei Wochen wissen wir mehr. Rein äußerlich macht Phil aber einen guten Eindruck.

04.10 - Gelbsucht besiegt

Unser kleiner Phil hat es geschafft: der Kampf gegen die Gelbsucht war erfolgreich. Ab heute ist es nicht mehr notwendig, die coole „Posey 4644A“ zu tragen und Mama bzw. Papa müssen nicht mehr in dieses grelle „abgespacte“ blaue Licht blicken. Deine Hautfarbe hat sich normalisiert, Du siehst heller und europäischer aus und so wird Mama wohl auch nicht mehr gefragt werden, ob der Papa Inder sei. Papa hört trotzdem weiterhin gerne fetzige Bollywood Musik.

03.10 - Krankengymnastik

Seit Phil intubiert wurde, geht es bergauf mit ihm. Er bewegt sich mehr und mehr und wirkt lebhafter als zuvor. Zusätzlich ist seine Billirubin Wert gesunken, so dass er kaum noch unter diesem schrillen Blaulicht liegen muss. Heute kam die Krankengymnastin und machte einige übungen mit seinen Armen und Beinen, damit diese nicht steif werden. Gibt es eigentlich Trainingsanzüge in seiner Größe?

Heute kam die Krankengymnastin und machte einige Übungen mit seinen Armen und Beinen, damit diese nicht steif werden. Gibt es eigentlich Trainingsanzüge in seiner Größe?

02.10 - Extubation

Da er gute Werte beim selbständigen Atmen erreicht hat, haben die Ärzte entschieden, ihn zu extubieren. Leider hat es nicht lange angehalten, so dass die Ärzte ihn bereits wenige Stunden später wieder intubieren mussten.

Heute hast Du Deine Augen im Beisein Deiner Eltern geöffnet. Zwar nur das eine und nur halb, aber Papa konnte ganz genau Deine dunkle Pupille sehen und mit wilden Handbewegungen auf sich aufmerksam machen. Wirst wohl auch gedacht haben: Was ist denn das für ein Hampelmann ... ?

27.09. - Erste Berührungen

Um ihm das Atmen zu erleichtern wurde er Intubiert. Es geht ihm jetzt besser, aber trotz dessen ist Mama weiterhin etwas besorgt. Papa ebenfalls. Und dann die große Überraschung: Weil so wenig los ist, dürfen wir Phil auf unsere Brust legen. Sofort ist klar wer ihn nehmen darf. Mamas Augen leuchten während er auf ihrer Brust lag. Sie war sehr glücklich, den Kleinen Sprössling endlich spüren zu können.


25.09 - Sonnenstudio

Der Kleine leidet unter einer „Säuglings“ Gelbsucht und muss öfters mal für längere Zeit unter die blaue Lampe, um das Bilirubin, welches für die Gelbsucht verantwortlich ist, zu neutralisieren. übrigens, schicke Augenbinde die Du da trägst ...

24.09 - Brutkasten

Nach der Geburt ist Phil direkt in den Brutkasten gekommen. Jetzt ist er in Sicherheit und kann für lange Zeit angestarrt werden. Wärst Du mal länger im Bauch geblieben, da hätte es Dir bestimmt besser gefallen. Aber so können wir Dich jetzt schon stundenlang genau betrachten und müssen kein 3D Bild von Dir machen lassen – nun haben wir Dich in 3D vor uns liegen !