4. Lebensjahr

20.09. - Yoga

Neuerdings schläft Phil oft in einer Yogastellung ein. Dabei verschränkt er seine Beine zu einem Schneidersitz und zieht diese dann an oder dreht seinen Oberkörper auf die eine und die Beine auf die andere Seite, was zu einer angenehmen Dehnung führt. Das hat er sich wohl beim Papa abgeschaut, der seit einigen Monaten Yoga macht.

16.09. - Es ist Zeit

Phil zeigt neuerdings auf sein Handgelenk, wenn es Zeit für irgendetwas ist. So auch heute Morgen, das es Zeit war, den Fernseher einzuschalten. Phil versucht es ja immer wieder, aber irgendwie gehen Mama und Papa nicht so darauf ein mit dem Fernseher. Da das Wetter so schön war, wurde der Buggy eingepackt und alle sind in die Fasanerie gefahren und haben dort die Ziegen gefüttert. Phil musste beim Füttern lachen, weil er von den Ziegenzungen an seiner Hand gekitzelt wurde. Seit er die Hündin Nora seiner Ex-Krankengymnastin öfters mal gefüttert hatte, hat Phil keine Berührungsängste mehr zu anderen Tieren.

15.09. - Erster

Philip war schon den ganzen Vormittag ganz freudig und konnte es kaum erwarten sich mit den anderen Kindern am Rolli Sportnachmittag zu treffen. Am Nachmittag als es dann soweit war, wurden dort einige Spiele gespielt, die Phil aber nicht so sehr reizten, weil kein Ball mit im Spiel war. Doch plötzlich gingen hinten die Türen zum Innenhof auf und als es hieß wer mit raus gehen würde, war Phil bereits auf dem Weg dorthin, denn im Innenhof gibt es eine Schräge die schnell und abschüssig befahren werden kann. Zum Glück war Papa schnell zur Stelle, sonst hätte Rüberatz todesmutig die Stufe zum Innenhof einfach so überflogen.

14.09. - Papa mal mal

Philip begeistert sich, zur Freude von Papa, immer mehr für das Malen. Im Kindergarten malt er mit Fingerfarben und zu Hause hauptsächlich mit Stiften. Heute saßen Phil und Papa mal wieder am Tisch und malten, als plötzlich Rüberatz dem Papa einen Stift in die Hand drückte und ein Bild gemalt bekommen wollte. Papa malte eine Sonne und ein Auto. Anschließend malte Philip mit seinem Stift das Auto ganz wild aus. An diversen Feinheiten müßte Phil noch arbeiten, aber das bekommt Papa auch noch hin.

05.09. – Ist das riesig

Das neue Bett ist der Hammer! Philip fühlt sich sehr wohl in dem Bett und spielt mit seinen Autos, dreht sich von der einen zur anderen Seite oder will die Rückenlehne hochgestellt bekommen, damit er sich rückwärts fallen lassen kann. Und weil das Bett so groß ist und er so viel Platz hat, ist er heute quer im Bett eingeschlafen.

02.09. – Ab in die Höhle

Papa hatte heute Morgen die Gunst der Stunde genutzt und sich beim Philip ins Bett gekuschelt. Beide machten etwas Quatsch und bauten schließlich eine Höhle, was Rüberatz total klasse fand. Mama hatte große Schwierigkeiten die Beiden zu finden. Aber zum Glück gab Phil einige Laute von sich, die Höhlendecke wurde aufgeklappt und Mama konnte Papa und Phil entdecken.

01.09. – Wie die Geier

... anders kann man es gar nicht beschreiben. Alles fing damit an, das Mama und Papa heute die Zeit besser im Griff hatten und ausnahmsweise pünktlich mit Philip zum Training erschienen. Mama schob den Rüberatz durch die Tür in die Turnhalle. Da Phil aber ein großer und vor allen Dingen ein unabhängiger Junge ist, drehte er gleich den Rollstuhl, fuhr durch die Tür und kam ganz alleine zurück. Anschließend winkte er allen zur Begrüßung. Heute spielten sie ein Spiel mit Wäscheklammern: Jeder bekam drei und Ziel des Spiels war es, die Klammern der anderen zu ergattern. Da Phil der kleinste war, stürzten sich die anderen wie die Geier auf ihn und dabei weinte Rüberatz Rotz und Wasser. Aber zum Glück wurde die Strategie umgestellt und jeder musste so wenig Klammen wie möglich haben, was Phil und Papa zum Anlass nahmen Rache zu nehmen und somit Philip zum Schluss ganz viele Wäscheklammern hatte. Als es wieder darum ging zum Auto zu gehen, wurde Phil von seiner Freundin geschoben.

29.08. - Das neue Bett

Der große Tag: Die Handwerker klingelten an der Tür und bauten das riesige Bett auf, was für Philip eine willkommene Abwechslung zur "langweiligen zu Hause Bleibwoche" war. Er beobachtete alles ganz genau, gab hin und wieder einige Tipps und freute sich riesig, als er dann endlich in dem neuen Bett liegen durfte. Dabei drehte er sich von einer Seite zur anderen. Am Abend wurde das neue Bett ausgiebig mit Papa getestet. Es wurde hoch und runter gefahren und die einzelnen Stellungen ausprobiert.

26.08. - Zimmer umgestellt

Es wurde mal wieder Zeit Philip Zimmer umzustellen, denn das neue Bett hatte sich angekündigt. Diesmal half Phil leider nicht so viel mit wie beim letzten Mal – er hatte besser zu und spielte lieber mit seinen Autos

25.08. Frankfurter Sport Club

Philip freut sich schon den ganzen Vormittag auf den RSC (Rollstuhl Sport Club). Am Vormittag war er zwar mit Mama und Papa auf dem Markt in Hanau, aber das war nicht so spannend. Am Mittag ging es dann endlich los und Phil war ganz aus dem Häuschen. Heute haben die Kinder die Reise nach Jerusalem gespielt. Dabei wurde die Musik abgespielt und angehalten und jedes Mal wurde ein Hütchen, an dem die Kinder/Jugendlichen stehen bleiben mussten, entfernt. Philip gehörte zu den letzten fünf. Am Ende des Trainings wurde Philip von seiner neuen Freundin zum Auto geschoben, was ihm sichtlich sehr gefiel.

24.08. - Weiterhin in Quarantäne

Mittlerweile sind weitere Kinder daran erkrankt und nach Absprache mit der Kinderärztin bleibt Phil weiterhin zu Hause.

21.08. - Maul und Klauenseuche

Oh Schreck: im Kindergarten ist die Hand, Mund und Fuß Krankheit ausgebrochen. Papa nennt es auch die Maul und Klauenseuche. Um dem ganzen Vorzubeugen haben Mama und Papa beschlossen Phil vorerst nicht in den Kindergarten zu schicken, was Rüberatz gar nicht gut findet. Da Mama und Papa aber größer und stärker sind, muss sich Philip wohl seinem Schicksal ergeben.

18.08. - Rolli Verein

An diesem Samstag fuhren Phil, Mama und Papa zu einer Turnhalle, wo sich rollstuhlfahrende Kinder des Rollstuhl-Sport-Club Frankfurt e.V   treffen. Phil soll nämlich sehen, dass auch andere Kinder mit dem Rollstuhl fahren. Anfangs war Rüberatz etwas scheu aber mit der Zeit machte es ihm immer mehr Spaß. Er spielte einige Spiele mit und am Schluss wurde auch noch das angrenzende Schwimmbad besucht. Auf der Heimfahrt zeigte Phil immer wieder, dass er zurück zur Turnhalle fahren wollte.

15.08. - Schwimmen

Das Wetter war mal wieder optimal und so wurden die Badesachen gepackt und zur Phils ehemaligen Krankengymnastin gefahren. Phil war wieder so begeistert von der Hündin Nora, dass er sie auch diesmal lachend fütterte und dabei gar keine Angst hatte, dass seine Finger dabei gefressen werden könnten. Anschließend wurden die Badesachen angezogen und Papa durfte zuerst in das kalte Poolwasser (25°C). Mama legte Phil an den Rand und schwupp war Phil im Wasser. Nach anfänglichen leicht verkrampfter Haltung und einigen Übungen lockerte sich Philip etwas und plantsche sogar mit den Händen im Wasser.

10.08. - Frankreich

Heute ging es übers Wochenende nach Metz in Frankreich. Die Autofahrt verlief ohne Probleme und im Hotel musste Phil sich erst mal austoben und seine Gelenke dabei bewegen. Nach einer kurzen Pause ging es dann auch schon raus aus dem Hotel und die Stadt wurde erkundet. Philip wunderte sich zwar, dass hier alle anders sprachen, aber so lange Mama und Papa dabei waren, war alles Ok. An einem großen Platz fuhr Papa sogar mit Rüberatz durch die Fontänen und beide wurden ein wenig nass, was aber bei der Wärme eine willkommene Abkühlung brachte.
Am nächsten Tag wurde ordentlich eingekauft und Phil erkundete in seinem Rolli den Supermarkt. Am liebsten schob er jedoch den Einkaufswagen. Am Nachmittag ging es leider wieder nach Hause. Die Heimfahrt empfand Phil als großen Spaß und blödelte mit Mama viel herum. Abends im Bett hob Phil beide Daumen nach oben, als er gefragt wurde, wie der Ausflug nach Frankreich war und ob er bald wieder dorthin fahren würde.

08.08. - Trinkbecher

Heute Nachmittag ist Phil Logopädin nach Hause gekommen, da ja der Kindergarten wegen der Sommerferien gerade geschlossen war. Papa und die Logopädin haben einige Sachen besprochen, wie sie Phils Entwicklung weiter fördern könnten. Zwischendurch wurden einige Übungen gemacht und die Logopädin war ganz überrascht, wie toll Rüberatz sein Eis in der Waffel gegessen hatte.
Einige Tage vorher hatte Phil einen besonderen Becher aus dem Kindergarten mitgebracht, der aber nicht genutzt wurde, bevor die Logopädin eine Einführung gab. Heute war es dann soweit und die Überraschung auf Seiten der Logopädin war umso größer als sie sah, dass Phil mit beiden Händen danach griff, Papa ihm etwas Apfelsaft einschenkte und er den Becher anschließend an seinem Mund führte um zu trinken. Papa grinste nur und Philipulli freute sich.

03.08. - Erste Sommerferien

Schreien alle Kinder: "Endlich Sommerferien!" und freuen sich auf die freie Zeit, ist es bei Philip gerade umgekehrt. Ab heute beginnen für ganze 7 Tage Phils erste Sommerferien. Das wird eine verdammt harte Zeit, denn am liebsten wäre er den ganzen Tag im Kindergarten. Aber das Spielangebot zu Hause kann ja auch sehr schön sein und draußen im Garten lässt sich wunderbar Ball spielen. Vielleicht macht Papa mit Phil eine Wasserschlacht ...

01.08. - Poolparty

Die Sonne lacht und es sind 27°C. Beste Voraussetzungen, um endlich die Einladung zur Pool-Einweihung anzunehmen. Alles wurde gepackt: Schwimmweste, Dusch/Sonnenliege, Handtücher, Schwimmwindeln und Sonnenbrille. Papa sprang zuerst ins Wasser, Philip wurde von Mama an den Rand des Pools gelegt und kurze Zeit später war Phil im Wasser. Rüberatz fand es gar nicht gut, weinte zwar nicht, wollte aber gleich raus. Mit Bällen konnte er abgelenkt werden und nach einigen Runden im Wasser, legte ihn Papa wieder auf den Rand des Pools. Am Abend zeigte er sich begeistert und hob beide Daumen hoch, als er gefragt wurde wie das Schwimmen war.

25.07. - Sandmännchen

Seit einigen Tagen ist es bei Philip zur Gewohnheit geworden, dass er nach dem Essen hoch zu Oma und Opa geht, dort sein kleines Eis (Schokolade, denn Erdbeere mag er momentan nicht mehr) bekommt und die kleine Prinzessin (die sehr viel Quatsch macht) und anschließend das Sandmännchen schaut.

20.07. - Stadtbus

Ein Kind aus Phils Kindergartengruppe wird diesen Sommer eingeschult und hatte deswegen zum Abschluss-Frühstück zu sich nach Hause eingeladen. Da die meisten Eltern die Autokindersitze vergessen hatten, mitzubringen, damit die Kinder mit dem Kindergartenbus fahren konnten, wurde spontan umdisponiert und der Stadtbus genommen. War Philip anfangs noch sehr skeptisch, konnte er sich schnell für den riesigen Stadtbus begeistern und beobachtete alles ganz genau.

19.07. – Nora

Zum Glück war es heute warm und trocken, so dass der Ausflug zu Phils Freundin Heike stattfinden konnte. Am Nachmittag kamen Phil, Oma, Mama und Papa an und Phil hatte sofort Gefallen daran gefunden den abschüssigen Weg zum Pool zu fahren. Dieser wurde gleich einige Male hoch und runter gefahren, bis sich alle auf die Terrasse gesetzt haben. Phil wollte unbedingt auf den Stuhl mit dem Blick in den Garten und dort sein Eis essen. Kurze Zeit später musste aber wieder der Rolli in Anspruch genommen. Nora, Heikes Hund, beschnüffelte Phil ein wenig. Rüberatz war anfangs etwas skeptisch aber dann hatte er sie gestreichelt und sogar mit einigen Leckerlies gefüttert. Anschließen wurden einige Plastikbälle geworfen, die später auch den Weg in den Pool fanden. Philip war von dem Nachmittag so begeistert, dass er weinend in seinem Autokindersitz saß, als es nach Hause ging. Aber zum Glück darf er wieder kommen und beim nächsten Mal wird auch der Pool ausprobiert.
Der Arm ist wieder voll Einsatzbereit. Der Nachmittag mit Nora und dem Pool war eine gute Therapie Maßnahme.

18.07. - Auf dem Weg der Besserung

Am Vormittag war Phils Hand etwas aktiver und am Nachmittag hatte der Physiotherapeut Rüberatz näher untersucht. Es ist nichts gebrochen, ausgekugelt oder sonst etwas schlimmes.
Das beruhigte Mama und Papa ungemein. Der Arm wird weiterhin beobachtet. Der Therapeut meinte, dass es bei Kindern oft vorkommt, dass wenn Sie sich leicht verletzen, sie so tun würden als hätten sie das entsprechende Gliedmaas nicht mehr.

17.07. - Oh Schreck!

Hatte Philip eben noch mit beiden Händen gespielt und als Papa ihn hochhob, um ihn in an den Esstisch zu bringen, da hing der rechte Arm schlaff runter. Er bewegte ihn kein bisschen und das während der gesamten Zeit am Esstisch. Papa machte sich große Sorgen und wollte schon mit Phil ins Krankenhaus! Mama war da etwas entspannter und beruhigte Papa - eine semi-professionelle Untersuchung zeigte, dass alles normal zu sein schien. Zum Glück wollte Phil ein wenig mit dem Rolli fahren. Er hatte zwar einen Rechtsdrall und die Bälle fing er nur halbherzig auf - aber zumindest bewegte sich der Arm ein kleines bisschen.

15.07. – Friseurtermin

Es war wieder soweit - Phils Haare mussten gekürzt werden. Philips Haus- und Hoffriseurin hatte spontan Zeit und so wurden seine Haare geschnitten. Zum Glück lief "Bob der Baumeister" auf dem iPad, was ihn so sehr ablenkte, dass die Friseurin ungestört arbeiten konnte.

14.07. – Besuch bei den Zwillingen

Nach langer Zeit hat Philip die Zwillinge besucht, die er bereits aus dem Krankenhaus kannte. Mit dem Rolli erkundete er die Wohnung. Anschließend  spielte er mit den Autos und schaute, zu seiner Freude, mit den Zwillingen zusammen ein kurzes Kinder-Video an. Der Nachmittag verlief so schnell, dass Phil erst gegen 19:00 Uhr wieder zu Hause war. So lang war er noch nie unterwegs.

07.07. – Eis-Ecke

Seitdem es etwas wärmer geworden ist, bekommt Rüberatz neuerdings nach dem Abendessen ein kleines Eis in der Waffel. Anfangs schleckte er sein Eis am Esstisch, doch seit er die kleine Bank mit den Kissen für sich entdeckte, will er nur noch dort sein Eis essen.

29.06. - Inklusive Schule

Durch Zufall haben Mama und Papa mitbekommen, dass in der Nähe die Eröffnung einer inklusiven Schule für das Jahr 2013 geplant ist. Papa, spontan wie er ist, hat gleich das Formular ausgefüllt und Phil für die inklusive Schule angemeldet. Voraussichtliche Einschulung: 2015. Mensch wie die Zeit vergeht ...

28.06. - Biergarten

Es war mal wieder ein seltener warmer Sommertag, an dem Phil, Mama und Papa in den Biergarten gingen, um einen schönen Abend zu verbringen. Fast alle Tische waren reserviert, denn heute Abend spielte Deutschland gegen Italien. Zum Glück kamen die meisten Gäste später und so konnten noch ein Tisch ergattert werden. Das Weizenbier wurde bestellt und Philip beobachtete die Autos. Plötzlich hörte man von weitem eine Gruppe singender Fussballfans, die immer näher kamen. Mama und Papa befürchteten das schlimmste und siehe da, es traf ein: Fünf Männer und ein kleiner Junge sangen sich warm und nahmen direkt neben Philip an einem Tisch Platz. Sie sangen permanent irgendwelche Fußball-Lieder und Rüberatz konnte sich damit irgendwie gar nicht anfreunden und fing an, zu weinen. Letztendlich wurde das Bier ganz schnell runtergekippt, bezahlt und der Biergarten verlassen. Dabei hatte sich Papa schon so sehr auf die Haxe gefreut! Übrigens hat Deutschland gegen Italien 0:2 verloren.

26.06. – Ergebnisse sind da

Es waren Bakterien, die gegen das Antibiotikum, das er in der Kur bekommen hat, resistent waren. Zum Glück hat Rüberatz den Infekt ohne weitere Behandlung mittlerweile gut überstanden.

24.06. - Augen zu!

An den ersten beiden Abenden hatte es noch funktioniert, doch heute Abend hatte Phil viel Spaß dabei, den Papa zu ärgern. Phil kniff die Augen zu und grinste. Fünf Sekunden später waren sie wieder auf. Augen zu! Phil kniff sie wieder zu und präsentierte Papa ein breites Grinsen ... und so ging das Spiel eine ganze Zeit lang bis er dann endlich und zu Papas Erleichterung einschlief.

22.06. – Kein Ergebnis

Leider gab es noch kein Ergebnis aus dem Labor.

19.06. - Wieder beim Arzt

Phil war wieder auf dem Weg der Besserung, trotzdem wurde er noch einmal zum Arzt gebracht, um einen Rachenabstrich nehmen zu lassen. Während der Untersuchung hatte Phil viel Spaß, machte einen guten Eindruck und spielte mit der Ärztin. Ein seltener Augenblick, der auch die Ärztin positiv verwunderte. Am Freitag soll es das Ergebnis geben.

17.06. - Augen zu und schlafen

Phils Schlafenszeiten haben sich irgendwie ein wenig verschoben. Mittlerweile geht er zwar immer noch gegen 19:00 Uhr ins Bett, aber einschlafen tut er erst zwischen 20:30 und 21:00 Uhr. Demzufolge ist er am nächsten Morgen auch entsprechend müde. Um der Müdigkeit entgegen zu wirken, hatte Papa eine neue Taktik eingeschlagen. Papa geht zu Rüberatz ans Bett und sagt in einem energischen Ton: Du musst die Augen zu machen und schlafen! Und siehe da, es klappt wunderbar und Papa ist total begeistert.

15.06. - Beim Arzt

Leider hat Phil einen Rückfall erlitten, so dass Philip wieder zum Arzt gebracht werden musste. Die Ärztin stellte fest, dass seine Ohren und Mandeln leicht gerötet sind. Zur Sicherheit bekam Rüberatz ein Antibiotikum verschrieben, damit Mama und Papa für das Wochenende gewappnet sind.

12.06. - Zu Hause

Die Rückfahrt aus der Kur haben alle gut Überstanden. Diesmal gab es mit dem Auto kein Problem und Phil nutzte das onBoard Entertainment, um sich durch alle Hörspiele zu hören. Endlich zu Hause angekommen zeigte er deutlich, dass er nach Bodenmais wollte. Denn in der Zwischenzeit ist in Phils Augen das Kurhaus sein neues Zuhause geworden.

10.06. - Daumen hoch

Vier Wochen Kur sind fast vorüber, was sich bei Papa und Mama doch ein wenig bemerkbar gemacht hat. Mama hatte gerade den Rüberatz gefüttert, als Papa gerade auf dem Weg ins Bad war, um zu duschen. Stolz präsentierte Papa der Mama seinen dünnen Bauch. Phil hatte es auch bemerkt und zeigte etwas mehr Begeisterung als Mama, in dem er beide Daumen nach oben zeigte.

09.06. - Tennis ist toll und Niederlande 0 : Dänemark 1

Auf dem Nachmittagsspaziergang sind Phil, Mama und Papa wieder einmal bei den Tennisplätzen vorbei gekommen und da es heute Nachmittag trocken war, wurden alle Plätze bespielt. Philip signalisierte eindeutig, dass er zusehen möchte und so wurde eine Pause eingelegt. Phil begrüßte die Spieler durch Zuwinken und folgte aufmerksam den Ballwechseln. Als nach einer Weile Mama und Papa weitergegangen sind, wäre er am liebten noch geblieben. Wenn Phil wieder zu Hause ist, kann Rüberatz dann öfters mal mit dem Opa auf den Tennisplatz gehen.
Heute waren Philip, Mama und Papa relativ schnell fertig mit dem Abendessen. Das war gut, denn dadurch waren sie schnell im Cafe und konnten das Spiel Niederlande gegen Dänemark sehen.Mama hatte nicht so viel Lust auf Fussball, also schauten sich nur Phil und Papa das Spiel an. Bei diesem "Public Viewing" in der Klinik hatte Rüberatz viel Spaß. Die große Leinwand und der Ball, der hin und her geschossen wurde gefielen ihm sehr gut.


07.06. - Wettrennen

Die Abfahrt vor der Klinik kann man in drei Kategorien unterteilen. Direkt am Eingang ist eine kleine Rampe mit leichtem Gefälle, etwa vergleichbar mit einer blauen Piste. Daran grenzt eine rote Piste (steiler und länger), die Phil die ganze Zeit am liebsten gefahren ist (und Papa mit dem Absauger und einer Hand am Griff hinterher rannte). Jetzt hat er entdeckt, dass die Verlängerung der roten Piste noch steiler und länger ist, wie eine schwarze Piste. Außerdem hat sie einen kleinen Hubbel. Da es heute Abend nach langer Zeit mal wieder trocken und warm war, durfte Phil heute mit dem Rolli raus. Zum Aufwärmen wurde die blaue Piste einige Male abgefahren und irgendwann tauchte Emma auf (Phils Kurschatten). Nach kurzem Hallo war schnell klar, dass ein Wettrennen stattfinden sollte. Phil in seinem Rolli und Emma neben ihm rennend. Die Rennstrecke war auch klar: es sollte die rote Piste sein. Gesagt getan: 3,2,1, LOS! Das Rennen ging 6:6 unentschieden aus.
Voll im Adranalinrausch ging es anschließend auf die schwarze Piste. Anlauf von ganz oben, von der blauen auf die rote Liste und dann mit viel Schwung auf die schwarze Piste. Kurzes abbremsen vor dem Hubbel und dann volle Beschleunigung auf die Zielgerade. Papa war nach jeder Abfahrt immer ganz froh, dass alles so gut ausgegangen und Phil total glücklich war und Emma nicht hingefallen ist.

05.06. - Auf und Ab

Irgendwie geht es nicht so recht voran mit Philip. Am Vormittag möchte er am liebsten gar nicht von der Beatmung ab. Trotzdem haben Mama und Papa den Rüberatz zum Mittagessen abgemacht und als Phil in den Essensbereich kam, war alles wie vergessen und Phil freute sich über die vielen Kinder. Am Nachmittag bekam Philip Besuch von Louis, der seit einigen Tagen von seiner Mutter und Schwester abhaut, um an Phils Tisch zu essen. Nach dem Essen kamLouis dann auch mit zu Phil aufs Zimmer und mit dem Spielzeug vom Rüberatz spielen. Wie ein kleiner Wirbelwind fegte Louis durch das Zimmer.

02.06. - Deggendorf ist bereit

Zeigte Phil noch vor wenigen Tagen Anzeichen der Besserung, hat sich sein Zustand nun leider wieder verschlechtert. Heute Abend lag Phils Puls im Schlaf bei über 150 und seine Sättigung nur zwischen 89 und 91%. Normalerweise hat Phil einen Puls im Schlaf zwischen 60 und 80 bei einer Sättigung zwischen 98 und 100%. Diese Werte führten bei Mama zu einer gewissen Unruhe und Papa alarmierte den Arzt, damit er sich Philip ansehen konnte. Während Mama, Papa, der Arzt und die Krankenschwester fachsimpelten, erhöhte sich die Sättigung auf 94 bis 95% und der Puls fiel auf 140. Dies beruhigte Mama ein bisschen, aber es wurde vorsichtshalber die Kinderklinik in Deggendorf informiert, damit diese sich vorbereiten konnte, falls sich die Lage in der Nacht wieder verschlechtern sollte. Da Rüberatz beatmet wird, hätte er auch gute Chancen gehabt, einen Freiflug mit dem Helikopter zu bekommen. Aber zum Glück stabilisierte sich Philipuli dank der liebevollen Pflege von Mama und Papa in der Nacht und die Werte wurden besser – er musste nur ab und zu abgesaugt werden.

30.05. - Rolli

Phil ist auf dem Weg der Besserung! Zwar hatte er letzte Nacht noch rotglühende Backen und Arme, aber den heutigen Tag hatte er relativ Fieberfrei überstanden. Zur Belohnung durfte Philip im Zimmer mit dem Rolli fahren, am Nachmittag mit dem Rolli in der Lobby herumfahren und Kinder beim Spielen zuschauen, was ihm sehr gefallen hatte.

29.05. - Fieberalarm

Anscheinend war der Märchenwald dem Philip zu "spooky", denn letzte Nacht gab es einen Fieberalarm, der Mama und Papa auf Trab hielt. Auch im Laufe des Tages glühte Rüberatz wie ein Glühwürmchen weiter vor sich hin und bekommt jetzt Antibiotikum (wegen stark erhöhten Leukozyten, zurückzuführen auf eine Ohren- und Halsentzündung). Jetzt hoffen Mama und Papa, dass das Fieber schnell gesenkt und Phil bald wieder fit wird.

28.05. - Märchenwald

Heute stand der  Aber (1490m) und der Große Aber See auf dem Programm, schließlich wollten Mama und Papa nicht in der "Anstalt" verkümmern. Die Fahrt führte über Serpentinen hoch zur Talstation des Berges. Oben angekommen hätte die Gondel die Drei noch ein Stück höher befördert, aber Phil wollte nicht. Also erfolgte die Abfahrt nach unten zum Großen Aber See. Dort angekommen entdeckte Papa den Märchenwald. Schnell wurden die Tickets gekauft und schon waren alle im verzauberten Märchenwald. Papa war wie immer begeistert, nur Phil und Mama wollten schnell durch. Deswegen war der Aufenthalt dort nur von kurzer Dauer. Irgendwie ist Rüberatz für so etwas gar nicht zu begeistern, obwohl Papa Rüberatz und Rübezahl miteinander bekannt gemacht hat.

26.05. - WWW

An diesem Wochenende kamen zwei Freunde von Mama und Papa. Nach einem gemeinsamen und leckerem Frühstück im Hotel der beiden und nicht in der "Anstalt", konnte Phil seine Ungeduld kaum noch unterdrücken und schnell wurden alle in den Bus gesetzt, damit der Ausflug beginnen konnte. Die Fahrt führte quer durch den schönen Bayerischen Wald und nach ca. 30 Minuten wurde das Ausflugsziel erreicht: Der Wald Wipfel Weg – kurz WWW. Nach einer kleinen Diskussion zwischen Papa und dem Ticketverkäufer, wo denn die Behindertenparkplätze seien und warum diese nicht ausgeschildert sind (da Papa es immer noch versäumt hat, den Hellseher Kurs bei der VHS zu belegen) bekamen alle eine Eintrittskarte und durften auf den Pfad. Der Pfad führte hoch oben über die Baumkronen und da der Weg auf Betonstelzen gebaut ist, schwankte er sehr. Philip fand es gar nicht spannend und wollte schnell weiter. Die ausgestopften Tiere und optische Täuschungen, welche auf dem Weg unterhalb des WWW Pfades zu sehen waren, fand er auch nicht so toll und so sind wir recht zügig durch gelaufen.

24.05. - HotteHüh

Kurzfristig hat Philip eine Reitstunde auf einem Reiterhof bekommen. Also sind Phil, Mama und Papa kurz vor acht gestartet und eine halbe Stunde später sind alle drei irgendwo mitten im Bayerischen Wald angekommen. Die Hippotherapeutin ging gleich auf Phil zu und erklärte ihm alles. Doch irgendwie war Phil nicht so ganz begeistert von den Pferden. Trotzdem wurde der Versuch gestartet und schwupp-di-wupp saß Rüberatz vor der Therapeutin auf dem Pferd. Die Tränen vergingen und die anfängliche Skepsis verschwand relativ schnell, nachdem er einige Runden auf dem Pferd geritten ist. Zum Schluss lag er noch ein wenig auf dem Pferderücken und streichelte den Hals des Pferdes  und anschließend wurde er wieder in seinen Buggy gesetzt. Als dann noch Papa mit dem großen Schäferhund vor Phils Buggy spielte, indem er einen ziemlich zerfetzten Lederball in die Luft warf und der Hund diesen springend auffing, war die Welt wieder in bester Ordnung. Auf die Frage, ob es ihm gut ging und ihm das Reiten gefiel, hob er beide Daumen in die Höhe.

23.05. - Schau mal Papa

Philip ist mittlerweile ein ganz frecher Fuchs geworden. Heute beim Mittagessen hatte er den Papa reingelegt. Angefangen hatte alles damit, dass Rüberatz seine Hand in sein Lätzchen steckte und sie mit einem Gemisch aus Spucke und Ketchup, welches sich darin sammelte,  vollschmierte. Papa versuchte eine erzieherische Maßnahme und ermahnte den jungen Mann des öfteren. Doch Phil ganz schlau, zeigte plötzlich nach vorne zu Tür und Papa, ganz naiv, schaute natürlich hin. Und was hat dann Phil gemacht? Klar, seine Hand ganz schnell mit einem frechen Grinsen in die Ketchup-Spucke gesteckt und köstlich über Papa gelacht. Was für ein Schlawiner!

22.05. - Katzengruppe

Gestern war Phils erster Tag in der Katzengruppe. Mit Papa und der Krankenschwester war es gar kein Problem. Doch heute musst er alleine mit der KS in die Kindergruppe. Wie sich am Ende herausgestellt hatte, vermisste Rüberatz die Mama und den Papa gar nicht. Er spielte mit den Autos und blätterte in einem Kinderbuch herum. Besonders gut gefiel ihm wohl Bob der Baumeister und Hallo Bello. Wer auch immer Hallo Bello ist ...

21.05. - Todes-Piste

Philip hat eine neue Lieblingsbeschäftigung - wollte er bisher mit dem Ball spielen, so hat er nun die "Todespiste" für sich entdeckt. Die Todes-Piste ist eine steile Auffahrt zum Kurhaus die etwa 50m lang ist. Bestens geeignet, um mit einer Seifenkiste in hoher Geschwindigkeit die Strecke herunter zu donnern. Damit der Fahrspaß besonders lange anhielt, fuhr Philip mit Papas Hilfe die Rampe vor dem Gebäude hoch, drehte alleine und rollte dann erst mal die Rampe herab, um Schwung zu bekommen, wobei er hierbei schon mit den Händen kräftig nachhalf. Relativ schnell erreichte er darauf hin die Todespiste mit min. 20% Gefälle und Papa konnte nur noch hinterherrennen, um das schlimmste zu verhindern. Mit irrsinniger Geschwindigkeit raste der kleine Kamikaze die Auffahrt herunter, Papa rannte dabei hinterher und die anderen Kurgäste amüsieren sich köstlich. Um den Thrill ein wenig zu steigern, hatte er auch Gefallen daran gefunden, die Rampe rückwärts herunter zu fahren.

19.05. - Zwei Weizen

Phil hatte sich auf ein Gasthof im Ort eingeschossen - dem Adam Bräu, denn da hatte er die beste Sicht auf die Straße, um die Autos, Motorräder, Busse und Traktoren zu beobachten. Philip ist dem Wirt durch die täglichen Besuche bereits bekannt und schnell wurden die beiden alkoholfreien Weizen für Mama und Papa durch ein leichtes Kopfnicken von Phil gebracht - so wie immer halt. Und während Mama und Papa die Weizen genossen (dabei durfte Phil auch mal vom Schaum probieren, wobei er lieber in das Glas fasste, den Schaum auf seine Backen verteilte und dabei frech grinste – hier das Video dazu ), saß Rüberatz aufrecht in seinem Buggy, ohne angelehnt zu sein und schaute nach Links und Rechts. Manchmal drehte Rüberatz den Kopf dabei ganz schnell, um ja nichts zu verpassen. Dabei hatte er viel Spaß, besonders dann, wenn er auch noch die Sonnenbrille aufsetzen konnte. Voll der Poser!

18.05. - Abendessen

Anfangs wollte Phil so schnell wie möglich aus der Kantine. Doch als Papa etwas Ketchup bracht, war die Welt wieder in Ordnung und er wollte alles genau beobachten. Jedem der durch die Tür gekommen ist, hatte er zugewunken und denen die gegangen sind, wurde "tschüss" gesagt. Auf die Frage hin ob jetzt nach oben gegangen werden konnte, wurde nur die Hand an den Kopf gehalten - als ob Papa und Mama nicht wüssten, dass jetzt alle hier bleiben müssten, um zu sehen wer alles zum Abendessen kommt und wer geht.

17.05. - Biergarten

Die Sonne lacht und Philip, Mama und Papa nutzen die Gelegenheit den steilen Abhang in den Ort zu nehme, um dort endlich etwas gutes zu essen. Nach einem Spaziergang durch den Ort sind alle drei in einem Biergarten gelandet. Was übrigens Philips erster Besuch eines Biergarten war. Dort wurde alkoholfreier Weizen und Krustenbraten (Papa war ganz schön froh, dass er wieder etwas anständiges essen konnte) bestellt. Phil war bereits ganz heiß auf den Schaum des Weizenbiers und bekam auch ein Stück vom Knödel ab.

16.05. Bähhh

Die Essenszeiten in der Kur sind extrem: 6:30 bis 9:00 Uhr Frühstück, 11:00 bis 11:45 Mittagessen und von 17:00 bis 18:30 Uhr Abendessen. Da Phil (und zwangsläufig Mama und Papa) sein Mittagessen bereits um 11:00 bekommt, lassen Mama und Papa das Frühstück ausfallen. Phils erster Tag am Tisch fand er gar nicht gut. Er weinte und weinte, wahrscheinlich fand er das Essen genauso schrecklich wie Mama und Papa. Zum Glück ist Phil in Bayern und an fast jeder Ecke gibt es eine zünftige Gaststätte bzw. ein Biergarten.

Die Sonnenbrille ist zur Zeit Phils liebster Gegenstand. Er spielt die meiste Zeit damit und setzte sie sogar abends im Bett auf, wenn es dunkel ist.

15.05. - Ab in die Kur

Heute war der Tag der langen Fahrt zur Kur in den Bayerischen Wald. Papa hatte den Bus zuvor mit Phils Zeug total vollgeladen - zum Glück war das Auto so groß, daß alles reinpasste! Die Fahrt an sich fand Philip ganz gut, denn unterwegs konnte er sich viele LKW´s, ein Boot und einen Helikopter anschauen, die Papa auf der Fahrt überholte.

02.05. - Invasion

Zur Zeit gibt es im Kindergarten unter anderem dieses Projekt: Hausbesuche, bzw. wie sieht es bei meinen Kindergartenfreunden zu Hause aus. Heute sind fünf Kinder bei Phil eingelaufen. Eine wilde Horde, die mit Philips Bett hoch und runter gefahren sind, alle Kommunikations-Knöpfe gedrückt, im Garten mit den vielen Bällen gespielt haben und die Vorrats-Kammer besonders spannend fanden. Philipuli hat es sehr gefallen, dass so viele Kinder sein zu Hause besucht haben und war besonders traurig, als sie wieder gegangen sind.

26.04. - Töro im Kindergarten

Die Mandelentzündung wurde in die Flucht geschlagen und seit wenigen Tagen durfte Phil wieder in den Kindergarten. Was für eine Freude für ihn. Heute war er so gut gelaunt, dass er dank seinem Sprachventil vor sich hin babbelte und irgendwann zu mogeln anfing, in dem er seinen Finger gegen das Ventil hielt, um besser atmen zu können. Diesmal fand er einen Zustand, der es ihm sogar erlaubte Trompeten-Töne von sich zu geben, die ihn sehr amüsierten. Und so trompetete Phil lachend eine zeitlang vor sich hin und alle um ihn herum fanden es total lustig.

18.04. - Als ob nichts gewesen wäre

Das Antibiotikum schlug sofort bei Philip an. Er war top fit, hatte nur Unsinn und Quatsch im Kopf und wollte in den Kindergarten. Mit seinem Rolli brauste er durch die Wohnung und machte nun auch das Badezimmer unsicher. Zwischenzeitlich telefonierte er auch mit der Hülle seines iPods.

17.04. - Beim Arzt

Vorsichtshalber ging es heute zur Kinderärztin. Sie stelle eine Mandelentzündung fest und Phil bekam sein Antibiotikum verschrieben. Die Halsuntersuchung fand Rüberatz gar nicht gut. Aber zur Belohnung bekam er zwei von den Holzstäbchen, mit denen er den ganzen Nachmittag spielte.


16.04. - 39 Fieber

Da sollte es heute wieder in den Kindergarten gehen und was ist? Papa und die Pflegeschwester legten erst einmal einen Absaug-Marathon hin. Es wurde an diesem Morgen aber nicht weniger, denn das Schleim-Monster hatte sich wieder bei Phil eingenistet. Später bekam er dann auch wieder Fieber (diesmal 39°).

15.04. - Alles wieder OK

Die Nacht war überstanden. Philip blieb aber trotzdem zu Hause. Der Tag verlief normal, so als ob nichts gewesen wäre und Phil machte einen quick vitalen Eindruck.

14.04. - Mal wieder Fieber

Lange Zeit war alles gut, doch jetzt hatte es Phil wieder erwischt. Eine Erkältung und 38,6 Fieber. Die halbe Nacht waren Mama und Papa wach gewesen und haben Phil gepflegt. Papa hatte sogar den Sauerstoff Konzentrator vorbereitet, denn die Sättigung lag nur zwischen 91 und 93%, manchmal auch darunter und immer wieder gab es Sättigungs-Alarme. Normaler weise liegt Phils Sättigung zwischen 98 und 100%.

13.04. - Endlich ins Bad

Mama stand im Bad und föhnte sich die Haare, als sie plötzlich Phil neben sich im Rolli sitzen sah. Bisher konnte Philip die kleine Kante mit dem Rolli nicht überwinden - was jetzt aber anscheinend kein Hindernis mehr für ihn darstellt.

09.04. Jetzt aber schnell

Am nächsten Tag musste Phil in den Kindergarten. Da er in den letzten Tagen immer erst zwischen acht und halb neun Abends eingeschlafen war und dafür bis ca. 8:30 am nächsten Morgen geschlafen hatte, musste er heute recht früh ins Bett. Papa sagte zu Phil: "Jetzt aber schnell einschlafen, dass du morgen früh auch bei Zeiten aufstehen und anschließend in den Kindergarten fahren kannst." Phil hatte die Worte ernst genommen und sich auch gleich auf die Seite gedreht. Schnell griff er anschließend nach einer weiteren Stoffwindel, um seine Augen zu verdecken. Was für ein "braver" Junge!

07.04. - Eier färben

Ostern stand vor der Tür und Eier sollten gefärbt werden. Rüberatz fand es so toll, dass er gleich mal ein Ei samt Farbtöpfchen auf den Boden geworfen hatte. Machte aber nichts, denn Mama hatte ja noch genug davon.

05.04. - Augenarzt

Leider ist Philips leichte Bindehautentzündung nicht besser geworden, deswegen sind alle direkt vom Lehrgang in Nördlingen nach Frankfurt zum Augenarzt gefahren.

So schnell ist Phil da noch nie fertig gewesen. Rekordzeit: 17 Minuten und die komplette Untersuchung war vorbei. Philip hat andere Tropfen bekommen, die sehr gut wirkten.

04.04. - E-Rolli

Am letzten Tag des Lehrgangs kam eine Vertreterin von Otto Bock mit einigen Hilfsmitteln. Unter anderem war da auch ein E-Rolli dabei. Papa und Phil mussten es natürlich gleich ausprobieren, aber der Schopper war Phil nicht ganz geheuerlich.

03.04. - Ich will nach Hause

Phil ist gar nicht so begeistert von seiner Entführung. Mit seinem Rolli fuhr er zwecks Flucht immer wieder mal an die Tür, aber keiner lies Phil raus - armer Philipuli. Am Abend, als er in seinem Bett lag, hatte Phil auf etwas gezeigt. Papa versuchte herauszufinden was er haben wollte und zeigte auf viele Gegenstände. Dabei hielt sich Phil seine Hand immer wieder an den Kopf und signalisierte, dass es das falsche war. Nachdem Papa komplett durch war, fing er von vorne an (zwischenzeitlich wusste Papa aber was Rüberatz haben wollte) und Phil hielt sich nun beide Hände an den Kopf, als ob er sagen würde: Mensch Papa, stell dich mal nicht so an - bist du doooof !! Mama und Papa haben herzlich gelacht und anschließend gab Papa dem kleinen Rüberatz die Hülle von seinem iPod - denn Phil telefoniert jetzt immer ganz gerne damit.

02.04. - VDK

Mama und Papa haben über den VDK einen Pflegkurs, der über mehrere Tage ging, gebucht und heute war der Tag der Abfahrt. Der Bus wurde gepackt, diesmal passte sogar noch mehr rein - Papa hatte ein anderes System ausprobiert. Alles musste mit rein: Rolli, Therapie-Stuhl, großer Koffer, Kiste mit den ganzen medizinischen Sachen und die Zweitgeräte (muss ja alles doppelt sein) Jacken, monster Reha-Buggy, Spieldecken für den Boden und nicht zu vergessen eine Kiste mit dem Spielzeug. Uff, zum Glück gab es den Bus! Die Fahrt verlief problemlos, Phil war relativ entspannt und nur der Bus machte nach ca. 200 Km Anstalten und wollte nicht mehr so recht beschleunigen. Am Nachmittag ist Papa dann erstmal zur Mercedes Werkstatt gefahren. Philip war übrigends sehr überrascht, dass die Fahrt länger gedauert hatte als üblich, denn Mama und Papa hatten ihm nichts verraten - nicht das er wieder "Reisekrank" wurde.

25.03. - Ich hab dich lieb

Heute war es mal wieder so weit. Die Haare sind extrem gewachsen und deswegen kam Phils Haus und Hof Friseur vorbei, um diese zu kürzen. Alles verlief ohne Probleme, denn Rüberatz konnte "Die Sendung mit der Maus" sehen, während die Haare geschnitten wurden.

Am Abend, als Phil für das Schlafengehen fertig gemacht wurde, hatte er das Zeichen für "Papa" und "lieb" gemacht. Papa war total glücklich. Nur Mama nicht, sie war da schon ein wenig neidisch.

Papa hatte Philip viele Sachen aus Thailand mitgebracht. Unter anderem auch ein ferngesteuertes Musikdröhnendes Disko-Leucht Fahrzeug. Anfangs fand Phil das Auto nicht so gut. Irgendwie konnte er sich mit den blinkenden Lichtern und der lauten Musik nicht anfreunden. Deswegen hatte Papa die Musik deaktiviert und mit dem Licht war es dann OK. Am Abend musste das Auto unbedingt mit ins Bett. Natürlich mit eingeschalteten Lichtern. Da das doch zu grell war, wurden die Lichter ausgeschaltet. Anfangs war das Gemecker groß, aber dann war es OK.

23.03. - Papa ist zurück

Papa war acht Nächte in Bangkok und konnte nur über Skype mit Philip und Mama reden bzw. per Video sehen. Phil fand es total spannend und verhielt sich ganz normal. Freute sich sogar jedes mal, wenn das Skypezeichen auf dem Laptop erschien - erzählte Mama. Deswegen war er auch nicht so böse auf Papa, dass er so lange weg war. Am Morgen war dann die Überraschung um so größer, als Phil während des Aufwachens Papa in "echt" zu sehen bekam.

22.03. - Philip ist verliebt

Am Vormittag wurde Philip von zwei Mädchen aus seiner Gruppe gefragt, wen er mehr lieben würde. Die Eine oder eher die Andere (Papa konnte sich nicht mehr so an die Namen erinnern). Da Phil bei der Nennung des Namens für die Eine anfing zu nicken, war alles klar: Phil ist schwer in die Eine verliebt und nicht in die Andere!

11.03. – Maniküre

Die Fotosession hat Phil so gut gefallen, dass er jetzt jeden Abend fotografiert werden wollte, was Mama und Papa sehr freute, da sie wieder einige schöne und lustige Bilder vom Rüberatz machen konnten.

Am Nachmittag hatte sich Papa einen Fingernagel abgebrochen und so griff er zur Nagelfeile, um ein wenig an seinem Fingernagel zu feilen. Phil hat das kurz beobachtet und schon wollte er auch die Feile haben. Anschließend hielt er sich die Feile an seinen Finger und zeigte Papa wie das richtig gemacht wird.

09.03. - Ich bin ein Model und seh gut aus

Philip, Mama und Papa saßen am Tisch und aßen zu Abend, als Phil auf seine Augen zeigte und anschließend an das Ende des Tisches. Nach langem Rätseln war die Lösung gefunden: Papa griff zu Kamera, schaltete sie ein und schwupp war Phil bereit für das Shooting. Ein paar Posen, ein Lächeln hier, eine kecke Kopfbewegung dort und die Fotoserie war im Kasten.

06.03. - Huschipuh wohl auf

Mittlerweile geht es Philip wieder besser und die Augen sind am verheilen. Er bleibt trotzdem sicherheitshalber die ganze Woche zu Hause.

04.03. - Armer Huschipuh

Phil hat seit vier Tagen Schnupfen. Vor zwei Tagen musste Papa dem Rüberatz gelblich grünen Schleim aus den Augen wischen (ist dem Papa recht schwer gefallen, denn Papa muss nur an so "Augen-Sachen" denken und schon tränen ihm die Augen). Zum Glück hatte Philip gestern nichts mehr, aber dafür ist es heute wieder verstärkt aufgetreten. So wie es aussah hatte er zu seinem Schnupfen auch noch eine Bindehautentzündung bekommen. Aus dem Techtelmechtel mit Helena ist leider nichts geworden ...

28.02.- Oh oh, da geht was

Eigentlich dürfte Papa das hier gar nicht schreiben, denn wenn Nika das hier zu lesen bekommt, ist sie sicherlich sehr traurig darüber, dass sie nicht mehr Phils einzigste Freundin ist. Denn heute hatte die Helena aus dem Kindergarten den Rüberatz für das kommende Wochenende zu sich nach Hause eingeladen.

25.02. - Terror-Boy

Phili hat neuerdings Gefallen an einem neuen Spiel gefunden. Das geht etwa so: Phil drückt den Knopf und die anderen Antworten. Papa komm bitte zu mir (Rübertz). Gleich (Papa). Papa komm bitte zu mir. Gleich. Papa komm bitte zu mir. Gleich. Papa komm bitte zu mir. Gleich. Papa komm bitte zu mir. Gleich. Papa komm bitte zu mir. Gleich. Papa komm bitte zu mir. Gleich. Papa komm bitte zu mir. Gleich. Papa komm bitte zu mir. Gleich. Na kleiner was gibt es (Papa). Grinsen (Rüberatz) und drückt den nächsten Schalter. Mama komm bitte zu mir (Rüberatz). Mama kann gerade nicht (Papa). Mama komm bitte zu mir. Mama kann gerade nicht. Mama komm bitte zu mir. Mama kann gerade nicht. Mama komm bitte zu mir. Mama kann gerade nicht. Mama komm bitte zu mir. Mama kann gerade nicht. Mama komm bitte zu mir. Mama kann gerade nicht. Mama komm bitte zu mir. Mama kann gerade nicht. Papa komm bitte zu mir (Rübertz). Bin doch da (Papa). Papa komm bitte zu mir. Papa komm bitte zu mir. Bin doch da. Papa komm bitte zu mir. Bin doch da. Papa komm bitte zu mir. Bin doch da. Papa komm bitte zu mir. Bin doch da. Und so geht es weiter. Beide hatten Spaß und standen kurz vor dem Wahnsinn ...

20.02. – Boah ist das grell ...

... ich brauch nach dem Aufwachen erst mal meine Sonnenbrille. Jaja, kaum die Augen auf und schon wollte der kleine Wicht seine Sonnenbrille aufsetzen.

Randbemekung vom Papa: Viele fragen sich vielleicht, ob alles mit Phil OK ist, weil Papa so selten schreibt. Ich kann Euch schreiben, daß es uns allen super geht und Phil jeden Tag für neuen Spaß sorgt. Leider hat Papa aus beruflichen Gründen weniger Zeit und Abends ist er einfach zu fertig um noch die Texte zu schreiben. Deswegen sammelt er die Ereignisse und überträgt diese in den Blog, wenn es am besten passt.

17.02. - Faschingsfeier

Heute war Philips erste Faschingsfeier. Mama und Papa waren ebenfalls eingeladen und so verkleideten sich alle als Piraten. Voll die Piraten-Gang! Mehr oder weniger hatte Philip am Bau seines Kostüms mitgewirkt, was heute zum Einsatz kam, aber zum Glück war Papa ganz fleißig. Jetzt fragen sich sicherlich alle, was da noch kommt. Nun, die Verkleidung alleine war ja langweilig. Philip bekam eine Erweiterung seiner Verkleidung in Form eines eigenen Umzugswagens. Papa hatte nämlich, mit Phils Hilfe, aus Pappe die Form eines Piratenschiffes auf hoher See gebaut/bemalt und so seinen Rolli verkleidet. Der kleine Pirat fuhr quasi sein eigenes Piratenschiff. Das sah absolut toll aus! Leider gefiel es Philip auf der Kindergarten Faschingsfeier nicht und so verließen alle drei bereits nach 30 Minuten die Feierlichkeiten.

13.02. - Rudi

Philips Heilerzieherin hatte heute das Rudi-Lied auf seinen StepbyStep gesungen. Dieses Lied fand er so toll, dass er den ganzen Nachmittag mitgesungen hatte. Und das ging so:
Ich bin der Rudi (zeigte dabei auf sich) - Krb Krb Krb (schnappte mit der Hand zu und machte Geräusche mit seinem Mund) - möchte Dich gern streicheln (streichelte dabei seine Backe) – rund herum rund herum (bewegte seine Hand im Kreis). Papa und Mama waren total begeistert!!

10.02. – Ich will zählen

Der Morgenkreis machte Philip offensichtlich immer mehr Spaß. Heute hatte er sich wieder gemeldet, um die Kinder im Morgenkreis zu zählen. Das Zählen wirkte zwar sehr chaotisch und ungenau, aber immerhin ist er jetzt aktiver während des Morgenkreises. Papa und Mama können sich noch ganz genau daran erinnern, wie er es vor nicht mal allzu langer Zeit total langweilig fand und lieber die anderen Räume im Kindergarten erkunden wollte.

08.02.- Beulchen

Heute im Waschraum: Philip und einige Mädchen spielten wilde Wasserspiele. Das Wasser spritze nur so herum und alle hatten viel Spaß. Besonders Philip! Und wie zeigt Phil, dass er großen Spaß hat? Indem er sich nach vorne wirft. Leider war da noch das Waschbecken im Weg und so schlug er mit seinem Kopf gegen die Kante des Waschbeckens. Alle erschraken, nur Rüberatz nicht: Er lachte, tat als ob nichts gewesen wäre und grinste frech. Jetzt bekam er seine erste Beule – nettes Teil auf der Stirn unseres kleinen Wilden!

07.02. - Buenos días

Wie jeden Morgen saßen die Kinder im Morgenkreis und durften sich zu div. Themen melden, um etwas auswählen zu können. Als es mal wieder um die Begrüßung in einer Fremdsprache ging, hatte sich Rüberatz das erste mal von alleine gemeldet! Er wählte Spanisch aus: Buenos días.
Am Nachmittag kam Phils Freundin, die Heike, vorbei um ganz nebenbei ein wenig mit ihm zu „spielen“. Nach einigen Übungen lag Phil auf den Rücken und Heike legte ihm ein Förmchen auf die Stirn. Diese warf er dann mit viel Schwung, indem er seinen Kopf zur Seite bewegte, von seiner Stirn herunter. Das machte ihm sehr viel Spaß und so legte ihm Heike immer wieder ein Förmchen auf die Stirn, die er wiederum durch seine wilde Kopfbewegung herunter warf.

06.02. – Diverse Brillen

Mittlerweile ist Philip so heiß auf Brillen, dass er sich seine Sonnenbrille auch in der Wohnung anzog und auf Menschen in seinen Bilderbüchern zeigte, die ebenfalls eine Brille hatten.

05.02. - TatüTata

Mama hatte heute mit Rüberatz das "TatüTata" der Feuerwehr geübt. Das machte ihm so viel Spaß, dass wenn er die Feuerwehr in eines seiner Bilderbücher sieht, er jetzt "TatüTata" macht. Leider war es nicht zu hören, aber es ist trotzdem schön ihn dabei zu beobachten, wie e seinen Mund bewegte.

03.02. - Vanessa

Hi Vanessa, wenn Du willst, kann ich dich über Facebook mit anderen Frauen bekannt machen, die ebenfalls MTM haben.

01.02. – Brillen sind toll

Mama ist wie immer nach Hause gekommen, aber irgendwie ist Phil heute Mamas Brille aufgefallen, denn diese wollte er unbedingt haben. Er untersuchte diese ganz genau und bekam schließlich seine Sonnenbrille, was ihn total begeisterte. Die Sonnenbrille setzte er sich immer wieder freudenstrahlend auf und wieder ab.

29.01 - Zahlen sind spannender

Die ersten Vorbereitungen für Fasching laufen! Da Phil am 17.02. seine Faschingsfeier im Kindergarten hat, hatte Papa ganz viel Pappe besorgt, um mit Rüberatz zusammen sein Faschingskostüm zu bauen. Zeitgleich hatte Mama am Laptop die Steuererklärung gemacht. Jedoch verlor Philip schnell das Interesse am Kostüm – er wollte viel lieber mit Mama die Steuererklärung machen und dort die Zahlen hin und her schieben.

18.01. - Schnipp schnapp

... Haare ab! Heute ist Phils neue Haus- und Hoffriseurin gekommen. Dank des Netbooks und der Sendung mit der Maus war es diesmal kein Drama wie im vergangenen Jahr. Die Friseurin konnte wunderbar die Haare kürzen ohne das sich Rüberatz beschwert hatte. Er war schließlich mit der Maus beschäftigt ...

12.01. - Ich hab dich lieb

Phil und Papa waren mal wieder alleine zu Hause. Am Abend brachte Papa den Rüberatz ins Bett, machte ihn fertig und während Phil so im Bett lag, zog er plötzlich Papas Kopf nach unten und zeigte das "hab dich lieb" Zeichen. Da hat Papa den Bengel doch glatt doppelt und dreifach so lieb!

11.01. – Staubsaugen

Papa entdeckte mal wieder einige der fiesen Wollmäuse. Phil fand diese auch sehr interessant und so starteten beide eine große Saugaktion, um zu sehen wie die Wollmäuse darauf reagieren. Stecker rein, das Saugrohr wurde von Phil festgehalten und Papa schob den Therapiestuhl und den Sauger durch die Wohnung. Philip fand alles super lustig und so wurde kurzerhand die komplette Wohnung durchgesaugt.

03.01. - Die Neue

Letztes Jahr kam bereits 1x die Nachfolgerin von Phils Krankengymnastin, um sich ein Bild von Rüberatz zu machen. Heute hatte sie ihren ersten Einsatz bei Phil. Sie wirkte ein wenig zurückhaltend und führte eine "HmHmHm-LaLa" Druckpunkt Anwendung durch. Das soll bei Philip in den nächsten zwei Wochen einige verborgene "Talente" aktivieren. Na mal sehen, was daraus wird.

02.12. - Endlich wieder Kindertgarten

Ohhh man, mit der Familie zu Hause sein ist voll langweilig. Endlich hat der Kindergarten wieder auf und Phil hat sich extrem darauf gefreut. Kaum waren die Augen auf, zeigte er zur Zimmertür und machte das Zeichen für "Auto" fahren.

31.12. – Silvester

Und wieder war das Jahr vorüber und Silvester stand vor der Tür. Wie gewohnt wurde Phil am Abend zum Schlafen vorbereitet. Da heute ein besonderer Tag war, durfte er etwas später ins Bett gehen. Gegen 19:30 flogen die ersten Raketen und Papa schob Phil samt dem Stuhl in die Küche, um die Raketen betrachten zu können - aber irgendwie fand Rüberatz das kurze kleine Feuerwerk gar nicht spannend. Um 23:29 klingelte plötzlich aus Phils Zimmer ein Alarm. Papa schaute nach und musste feststellen, dass sich Rüberatz auf seinem iPod eine Erinnerung gesetzt hatte. Leider 31 Minuten zu früh und gehört hatte er es auch nicht. So hatte er Mitternacht verschlafen, um aber trotzdem zu feiern, lies er seine Party ab ca. 05:00 Uhr steigen – Mama und Papa mussten selbstverständlich mit daran teilnehmen. Was für eine kurze Nacht.

29.12. - Letzter Tag

Philips Krankengymnastin ist weg - heute hatte sie ihren letzten Tag. Mama, Papa und die Krankengymnastin waren ganz traurig. Dafür ist sie jetzt Phils neue Freundin.

26.12. - Alles in bester Ordnung

Viele haben sich bereits Sorgen um Phil gemacht, weil sie lange nichts Neues im Blog lesen konnten. Leider war es dem Papa aus beruflichen Gründen nicht möglich den Blog zu führen, so dass er sich nur Notizen machen konnte, um diese dann bei Gelegenheit (was ja nun passiert ist) auszuformulieren und zu veröffentlichen. Philip ging es die ganze Zeit über gut und hatte viele neue Sachen erlebt.

25.12. - Billy von IKEA

Jetzt ist Phil groß genug, um bei Mamas und Papas Tradition mitzuwirken. Seit Philips Geburt wurde diese zwar ausgesetzt, aber nun war die Zeit reif, die Tradition wieder aufleben zu lassen. In der Zeit zwischen den Jahren werkeln Mama und Papa gerne in der Wohnung herum und verändern dieses und/oder jenes. Dieses Jahr wurde Philips Kinderzimmer in Angriff genommen und Rüberatz hat tatkräftig mitgewirkt. Papa bereitete alles vor und Phil durfte beim Zusammenschrauben eines Billy Regals von IKEA helfen, was er auch sehr gut und gewissenhaft machte. Ruckzuck war das Regal aufgebaut.

Wir wünschen unseren treuen Lesern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch nach 2012!

20.12. - Nein

Heute war ein "Nein" Tag. Was immer Philip gefragt wurde, Philip verneinte alles. Naja, solche Tage muss es auch geben.

12.12. Tattoo Fee

Hin und wieder besucht die Tattoo Fee den kleinen Phil. Letzte Nacht war sie mal wieder da und hatte ihm die Maus aus "Der Sendung mit der Maus" auf dem Arm "tätowiert". Was war das für eine freudige Überraschung für Rüberatz am nächsten Morgen, zumal er zur Zeit total auf die Maus, den Elefanten und die Ente abfährt.

11.12.- Plätzchen gebacken

Bis Weihnachten ist nicht mehr lange hin und es wurde Zeit, das die Plätzchen gebacken werden. Zum Glück kam die Oma mit dem vorbereiteten Teig und die Back-Session konnte beginnen. Philip hatte Sterne, Enten, Monde und Elefanten ausgestochen. Hmmm ... lecker und wie das duftete. Papa und Mama fahren voll auf Phils Plätzchen ab.

10.12. - Lebkuchenhaus

Dieses Wochenende kam Philips Cousin zu Besuch und so konnte Philip mit ihm ein Lebkuchenhäuschen bauen, dessen Bausatz Mama vor einiger Zeit schon organisierte. Anfangs waren beide Feuer und Flamme, doch nach ca. 30 Sekunden verloren beide das Interesse und Mama hatte das Häuschen alleine fertig gestellt.

06.12. – Nikolaus

Heute ist der Nikolaus in den Kindergarten gekommen und Philip war total entspannt. Es waren schließlich auch ganz viele andere Kinder dabei und der Nikolaus saß im großen Abstand zu Phil. Und da Philipuli so ein Süßer ist, dachte sich der Nikolaus, Phil am Abend auch zu Hause zu besuchen. Gedacht, getan, und so klingelte es am Abend plötzlich an der Tür. Freudig ließ sich Phil an die Tür bringen, doch dann erblickt er den Nikolaus und die Tränen begannen zu fließen. Der Nikolaus war ein ganz netter, trotzdem war Phil total unglücklich. Rüberatz hatte mit Mühe und Not dem Nikolaus gezeigt, wie die Gebärden für Papa, Mama und Bitte ging (mehr wollte er nicht zeigen) nur gegen Ende, als ihm der Nikolaus ein Geschenk überreichte, konnte sich Phil ein wenig beruhigen. Das geschenkte Polizei-Auto kam gut an, aber trotzdem schaute Philip den Nikolaus nicht an. Nach etwa vier Minuten war der Spuk vorbei und Philip spielte glücklich mit seinem neuen Auto.

03.12. – Drehung und Arm heben

Philip dachte sich, dass es Zeit wurde, sich zu drehen. Papa und Mama haben ihn dabei beobachtet, wie er seinen Körper von der Rückenlage in die Seitenlage brachte und dann noch ein Stück mehr in die Bauchlage. Leider hatte das nicht so ganz geklappt und Papa sagte zu Phil, dass er doch seinen unteren Arm nach oben schieben solle, damit er über den Arm rollen konnte. Phil reagierte sofort und hob seinen Arm – leider den falschen und so hielt er den äußeren Arm hoch in die Luft und versuchte sich weiter auf den Bauch zu drehen. Ein sehr lustiger Anblick war das. Mama und Papa lachten herzlich und Phil fand es irgendwie auch lustig.

29.11. bis 30.11. – Uni-Klinik Gießen

Da der Termin im Clementinen Kinderkrankenhaus leider ein Reinfall war, hatte Papa einen weiteren Termin in der Uni-Klink (Kinderabteilung) Gießen gemacht. Gemeinsam fuhren Mama, Philip und Papa zur Klinik. Mama und Phil blieben über Nacht und Papa hatte einen freien Abend (was sich irgendwie merkwürdig angefühlt hatte). In diesen zwei Tagen wurde Mama und Papa gezeigt, wie der Cough Assist funktioniert (was überhaupt kein Hexenwerk ist) und es wurden div. andere Untersuchen mit Rüberatz gemacht. Seine Knochendichte wurde ermittelt, mehrere BGA‘s (Blutgasuntersuchung zur Ermittlung des CO2 Wertes) gemacht und das Herz und die Lunge wurden gecheckt. Alles ist in einem Top-Zustand.

14.11. - Es fährt die Karawane

... und Phil vorneweg mit seinem Rolli im Kindergarten. Philip hatte seinen neuen Rolli in den Kindergarten mitgenommen und dieser kam dort sehr gut an. Damit hat Rüberatz nun die Möglichkeit auf eigene Faust seine Umgebung zu erkunden, was er auch gleich ausnutzte. Er fuhr von Raum zu Raum. Irgendwie haben es die anderen Kinder mitbekommen und so gesellten sich nach kurzer Zeit immer mehr von den Kindern zu Phil. Jetzt fuhr er in seinem Rolli voran und die anderen Kinder auf div. anderen Vehikeln hinterher.

07.11. - Rollstuhl ist da

Endlich, die lange Zeit der Warterei ist vorbei. Mama und Papa haben sich sogar ein klein wenig mehr darüber gefreut, dass der Rolli da ist, als Philip. Aber als Phil seinen neuen Rollstuhl mit dem Feuerwehr-Auto gesehen hatte, freute er sich schon sehr darauf, ihn ausprobieren zu können. Die letzten Anpassungen wurden durchgeführt und Rüberatz, der kleine Raser, konnte durch die Wohnung huschen. Der Rolli ist zwar 1,5 Kg schwerer als das Vorführgerät im Sommer, aber trotzdem ist er super damit zurecht gekommen.

28.10 bis 30.10. - Familientreffen

An diesem Wochenende fand wieder das MTM/X Familientreffen statt, an dem sich insgesamt fünf Familien getroffen haben. Es war schön bekannte, aber auch neue Gesichter zu treffen. Wir haben viele Informationen und Erfahrungen ausgetauscht und die Kinder hatten viel Spass.

20.10. - Will noch nicht schlafen

Phil ist wegen seiner verrotzten Nase zu Hause geblieben. Im Laufe des Tages verhielt er sich recht ruhig, so dass alle am späten Nachmittag gedacht haben, dass er am Abend schnell einschlafen würde, aber ab ca. 17:30 Uhr drehte er voll auf und im Bett machte er nur Quatsch. Er hob dabei seine Arme in die Luft und wedelte damit wild herum oder turnte mit seinen Beinen. Zu was der Kleine doch fähig ist, um nur nicht schlafen zu müssen.

16.10. – Kopfnüsse

Dieser Philip, nur Unsinn im Kopf! Wirbelte mit seinem Kopf umher, streckte die Zunge raus und freute sich dabei. Sitzend auf dem Therapiestuhl, hatte Papa ihn sich ganz nah zu sich gezogen und schwupp gab Rüberatz dem Papa eine Kopfnuss und freute sich tierisch darüber. Da es so lustig war, verteilte Phil im Anschluss gleich mehrere Kopfnüsse, lachte dabei ganz herzlich und Papa hatte anschließend leichte Kopfschmerzen.

15.10. - Nikas Geburtstagsparty

Heute war Philip auf Nikas Geburtstagsparty. Es war ein schönes Erlebnis für Rüberatz. Er saß mit Nika am Kinder-Geburtstagstisch und aß von dem Geburtstagskuchen. Zwischendurch spielte er noch mit den Luftballons und dem Ball.

13.10. - Kyra macht Phil an

Jaja, diese Mädels. Da liegt Philip total entspannt im Snoozel-Raum (Entspannungs-raum) des Kindergartens und seine Kindergarten-Freundin Kyra neben ihm, als sie sich plötzlich über Philipuli beugt, nach seiner Hand griff und diese über ihr Gesicht streichte. Anschließend hatte sie ihm auch etwas in sein Ohr gesäuselt. Mama und Papa konnten es ganz genau auf dem Beweis-Video sehen.

10.10. - Kastanienkette für Mama

Im Kindergarten war Bastelstunde und Philip hatte mit Hilfe der Erzieherin eine Kastanienkette für Mama gebastelt. Ein tolles Geschenk, über das sich Mama sehr gefreut hatte.

07.10. – Clemi-Krankenhaus

Durch die weltweiten Kontakte zu anderen Familien über Facebook, sind Mama und Papa auf die Idee gekommen einen sogenannten Husten-Assistenten (Cough Assist) für Philip zu besorgen, damit er im Vorfeld, bevor es im Winter mit dem Husten akut werden sollte, mit dem Gerät trainieren konnte. Heute sind deswegen Rüberatz, seine Lieblings K-Schwester, Mama und Papa und das neue Gerät ins Clemi Kinderkrankenhaus gefahren. Leider war der Besuch nicht so erfolgreich, da sich die Ärzte nicht so gut damit auskannten. Papa fragte sich die ganze Zeit, warum sie dann überhaupt einen Termin mit uns vereinbart hatten. Vielleicht wollten die Ärzte ja auch nur den süßen Philipuli mal wieder sehen.

01.10. - Schön das ihr wieder da seid

Mama und Papa hatten an diesem Abend Ausgang und waren lecker Essen. Irgendwann am späten Abend, als Mama und Papa wieder da waren und bereits im Bett lagen, hatte es Phil doch mitbekommen das die Eltern da sind und nach Mama gerufen. Mama ging sogleich hin, um nach den Rechten zu schauen. Phil grinste nur, winkte ihr zu und schlief wieder ein.

30.09. - Opel-Zoo

Heute besuchte Phil, Mama und Papa den Opel-Zoo. Phil fand die Tiere sehr spannend und lustig. Im Streichelgehege wurden Phil und Papa von Schafen und Ziegen attackiert, welche anfingen, am Buggy zu knabbern und auch alles andere, was da so am Buggy befestigt war, anknabberten. Ein Schaf erbeutete sogar einen Katheter, den der Papa nur mit Mühe und Not wieder aus dem gierigen Schlund des Wollknäuls entreissen konnte. Philip erfreute sich während dessen an Papas “fang das Schaf” Aktion.

28.09. - Hähnchenkeule

Sonniges Wetter und wohlige Temperaturen. Diese Gelegenheit nutzte Papa, um den Grill anzuwerfen und einige Hähnchenkeulen zu grillen. Phil, mittlerweile daran gewöhnt, alles Ess- und Trinkbare an sich zu reissen, wollte natürlich auch von allem probieren. Nichts wurde ausgelassen: ein wenig Mango-Chutney mit Hähnchenfleisch, begleitet von etwas Tomaten-Gurkensalat und einer Handvoll Bierschaum (natürlich alkoholfrei). Die Krönung war die Keule in seiner Hand und Phil, der daran herumknabberte.

23.09. - Der 3. Geburtstag

Philip war dieses Jahr an seinem Geburtstag sehr aufmerksam und fröhlich. Er spielte mit seinen Geschenken und schob lachend seine 10 Finger in die Geburtstagstorte. Da Phil zur Zeit voll auf Autos abfährt, haben Mama und Papa dieses Jahr selbst die Torte gebacken und dekoriert. Es gab eine Käse-Sahne-Torte mit einer Deko: Eine Wiese mit einigen Bäumen und einer Straße, auf der ein rotes und ein blaues Auto fuhren
Am Abend hat Rüberatz sogar mit einem seiner Geschenke (dem roten Auto) im Bett gespielt und ist schließlich dabei eingeschlafen. Das hatte er zuvor noch nicht gemacht.


Brum, brum